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Die Stimmen zum Spiel: Halfar: „Das hat großen Spaß gemacht“

Halfar stürzt sich auf die Jubeltraube.
Halfar stürzt sich auf die Jubeltraube.
 Foto: Eduard Bopp
Sandhausen –  

Verdient sind die drei Punkte allemal, die der 1. FC Köln am Sonntag aus Sandhausen entführt hat (1:0). Die Truppe von Peter Stöger kontrollierte über weite Strecken das Spiel und hatte ein deutliches Chancenplus auf ihrer Seite.

Trotzdem mussten die vielen mitgereisten Fans bis zum Schluss zittern. Ein zweiter Treffer wollte einfach nicht fallen – das wäre dem FC fast zum Verhängnis geworden.

Manager Jörg Schmadtke: „Dass wir hier noch die Riesenchance zulassen, hat mich geärgert, denn wenn der reingeht kann es passieren, dass du so ein Spiel noch verlierst. Dann musst du aufmachen, verlierst vielleicht die Nerven, das ist sehr gefährlich und sollte uns nicht passieren. Aber wenn du hier mit drei Punkten heimfährst, dann ist das in Ordnung. Ich habe gerade die Offensivreihe wesentlich engagierter gesehen.“

Stöger: „Mussten uns ins Spiel reinarbeiten“

Auch Trainer Peter Stöger haderte mit der Chancenverwertung, zeigte sich aber insgesamt zufrieden: "Die zweite Liga ist keine Zweiklassengesellschaft, wir mussten uns ins Spiel reinarbeiten und hätten die Partie trotzdem früher klarer für uns entscheiden können. Wir hatten gut und gerne Chancen für drei, vier, fünf Stück.

Trotzdem bin ich froh hier gewonnen zu haben, denn ich respektiere die Arbeit, die hier geleistet wird. Das Stadion ist keine 50.000 Mann-Arena, aber da wo ich groß geworden bin, wären einige froh über so ein Stadion. Vor der Arbeit hier kann man nur den Hut ziehen."

Halfar: „Das hat heute großen Spaß gemacht“

Daniel Halfar zog als Regisseur im Mittelfeld die Fäden und zeigte eine gute Leistung: „Das hat heute großen Spaß gemacht, wir haben wesentlich besser kombiniert als noch gegen Paderborn. Der Spieltag ist bislang gut für uns verlaufen, mal sehen was morgen Lautern in Aue macht.

Wir haben eine Reaktion auf letzte Woche gezeigt, viel investiert und auch einen guten Ball gespielt. Es gab viele Kombinationen, ich hab auch gehofft, dass eine meiner Vorlagen verwertet wird, aber heute sollte es nicht sein. Aber ob ich jetzt einen Assist mache oder wir bei Latte und Pfosten Pech haben - das sind Luxusprobleme, wenn wir hier mit drei Punkten heimfahren.“

Was der Torschütze und der Trainer des Gegners nach der Partie zu sagen hatten – auf der nächsten Seite geht es weiter!

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