Empfehlen | Drucken | Kontakt06.04.2009 - 00:00 Uhr

Derby-Nachwehen: Petit: Darum war ich so sauer

Nach dem Elferpfiff ging „Pitbull“ Petit auf Schiri Peter Sippel los.
Nach dem Elferpfiff ging „Pitbull“ Petit auf Schiri Peter Sippel los.
Foto: Getty

Köln - Er legte sich mit allen an. Erst mit Bayers Torschütze Stefan Kießling und dann mit Schiri Peter Sippel - und das richtig!

Petit regte sich so sehr auf, dass Keeper Faryd Mondragon „Pitbull“ an die Leine legen musste und damit vorm drohenden Platzverweis bewahrte.

„Er hat nun mal den Hang, mit den Unparteiischen zu diskutieren“, sagt Manager Michael Meier über seinen Strategen. Im EXPRESS erklärt der Portugal-Star selbst, warum er im Derby ausrastete!

„In so einem Spiel sind Emotionen doch normal! Ich finde, es hätte drei Elfmeter geben müssen“, erklärt Petit, „zwei davon für uns.

Wenn der Schiri das Foul von Sinkiewicz an Pezzoni vorher ahndet, gehen wir wohl auch in Führung und das Spiel läuft ganz anders. Das wird dann eine ganz andere Partie. Für mich ist es normal, dass ich deshalb mit dem Schiri diskutiere. Ich war wütend - und Mondi ist zum Glück ein ruhigerer Typ als ich.“

Kann man wohl sagen. Mit Oldie-Kollege Matthias Scherz behielt der Keeper kühlen Kopf und schubste Petit gerade noch rechtzeitig von Sippel weg. So blieb es „nur“ bei einer gelben Karte.

Andererseits hätte der Stratege beim nächsten Auswärtsspiel in Dortmund zusehen müssen. „Wir haben jetzt noch fünf Tage Zeit, um uns auf dieses Spiel gut vorzubereiten. In Dortmund brauchen wir drei Punkte!“, so die Forderung Petits.

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