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Das Herz schlägt weiter für Köln: Prinz Poldi: Rekord-Jagd zum Abschied

Lukas Podolski hat den Kölner Dom auf der Hand.
Lukas Podolski hat den Kölner Dom auf der Hand.
 Foto: Herbert Bucco
Köln –  

Nach der Gala in Hoffenheim zeigte sich Lukas Podolski (26) am Montag auf dem LVR-Turm. Und dabei zeigte er noch einmal, wofür sein Herz schlägt: Köln!

Aber schon bald wird man die Kombination aus Stadt und Fußballer nicht mehr haben. Denn die Abschiedstournee des Prinzen hat begonnen.

Podolski hat sich festgelegt, den FC im Sommer – voraussichtlich in Richtung Arsenal London – zu verlassen. „Für mich gilt es hier alles zu geben – bis zum Ende“, sagte Poldi nach seinem Ausgleichstor in Hoffenheim, durch das er den FC mal wieder vor einer Pleite gerettet hatte. 16 Tore in 20 Spielen. Nie war Poldi wertvoller. Das belegt auch die Statistik.

Nur Klaus Allofs hatte in der Saison 1984/85 mit 0,81 Toren pro Spiel eine bessere Quote als Poldi. „Klar kenne ich die großen Stürmer der FC-Historie und es ist eine Ehre, mit ihnen verglichen zu werden“, sagt der Nationalstürmer, „mit meinen 16 Toren bin ich zufrieden. Man muss ja sehen, dass wir nicht eine Mannschaft sind, die sich 15 Torschüsse pro Spiel herausarbeitet.“

Gegen Berlin im nächsten Heimspiel soll der nächste Treffer folgen. „Das ist ein Endspiel. Ich bin heiß. Von mir aus könnten wir schon morgen spielen“, macht Poldi den Fans Mut im Abstiegskampf. Sie und Trainer Stale Solbakken können sich auf ihn verlassen.

„Vor dem Spiel in Hoffenheim kam der Trainer in der Kabine zu mir und scherzte: Bitte schieß ein Tor“, so Lukas, „ich bin natürlich froh, dass ich ihm den Gefallen tun konnte.“ Noch drei Monate zaubert das Genie für Köln, dann ist der Fan-Liebling fort. Schade!

Video zum Thema
Was bedeutet der Poldi-Abschied für den FC?
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