Köln/Belek - Es wird das Highlight des Sommers: Kurz vor Saisonstart wird im Kölner RheinEnergieStadion die gigantische Prinzen-Party › steigen.
Rund um ein Freundschaftsspiel gegen Bayern München schunkelt und feiert Köln sich die Finanzierung der Rückholung von Lukas Podolski zusammen. Und die kölschen Kultbands Brings und Höhner signalisieren schon: Da simmer dabei!
Manager Michael Meier: „Ganz Köln wollte die Rückkehr von Lukas Podolski. Jetzt kann ganz Köln helfen, das wir das auch hinbekommen.“
FC-Finanzchef Claus Horstmann legte dann am Freitag in Belek noch einmal nach: „Es wird ein Abschieds-Rückkehrspiel geben. Es soll die ganz große Bühne werden. Natürlich wollen wir auf diesem Weg möglichst viele Einnahmen erzielen, um den Podolski-Transfer zu refinanzieren. Sämtliche Gelder aus Fonds oder Anleihen musst du irgendwann zurückzahlen - doch die Einnahmen aus diesem Spiel gehören uns.“
Keine Rolle in den Überlegungen spielen weiter die DFB-Abstellgebühren, die der FC für die Nationalelf-Einsätze Podolskis bekommt. Horstmann: „Das war nie Teil unseres Angebots.“ Umso mehr war die Poldi-Party Bedingung für das Gelingen des Transfers. „Nur weil die Bayern da mit uns kreativ waren, konnte das klappen“, sagt Meier.
In Köln wird die Nachricht mit Begeisterung aufgenommen. Die Fans freuen sich auf das Mega-Event. Und die kölschen Kult-Bands griffen gestern schon mal zum Kalender. „Das ist mitten in unserer Urlaubszeit. Aber wir werden alles daransetzen, um bei dieser Party dabei zu sein“, kündigt Höhner-Schlagzeuger Janus Fröhlich an. Und Stefan Brings brennt auch auf einen Auftritt: „Das ist doch Ehrensache, das wir da dabei sind.“
Die drei von der Baustelle
Der FC im Wandel: Mit dem neuen Führungstrio bestehend aus Holger Stansilawski, Jörg Jakobs und Frank Schaefer soll in Köln wieder ehrlicher Fußball gespielt werden. Das Trio steht damit aber vor einer echten Mammut-Aufgabe.
FC kämpft um seine Klein-Sponsoren
EXPRESS erfuhr: Die Zahl der Business Partner und VIP-Sitze wird in der neuen Saison sinken. „Wir haben eine leicht überdurchschnittliche Zahl an Kündigungen“, bestätigt Marketing-Leiter Joachim Lange.
Dieses Trio verkörpert das neue FC-Gesicht
„Es ist ein hochemotionaler Club. Ich male mir aus, was im Stadion und in der Stadt los ist, wenn man dauerhaft Erfolg hat“, sagte Jörg Jakobs bei seiner Vorstellung.