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Auftakt-Pleite, zwei Sperren und Brecko verletzt: Stöger: „Das wird unsere Bewährungsprobe!“

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Schwacher Auftritt: Anthony Ujah kam bis zu seiner Auswechslung nach 45 Minuten auf gerade einmal 14 Ballkontakte.
Schwacher Auftritt: Anthony Ujah kam bis zu seiner Auswechslung nach 45 Minuten auf gerade einmal 14 Ballkontakte.
 Foto: Herbert Bucco
Köln –  

Sie haben gespielt wie die Schlaftabletten, nach der Auftaktpleite gegen den SC Paderborn sollte aber jeder wissen, was die Stunde geschlagen hat. „Jetzt haben wir eine unangenehme Situation, eine schlechte Leistung, eine Niederlage. Zwei Sperren. Einen Verletzten. Das wird jetzt unsere Bewährungsprobe“, sagt Trainer Peter Stöger.

Der Österreicher hadert nicht mit der Situation. „Das sind die Herausforderungen, die du lösen musst, um aufzusteigen.“ Trotzdem wurmt natürlich der erschreckend antriebslose Auftritt gegen den SC Paderborn.

Der verpatzte Start als Herausforderung: FC-Trainer Peter Stöger
Der verpatzte Start als Herausforderung: FC-Trainer Peter Stöger
 Foto: Eduard Bopp

„Das war bitter und enttäuschend. Es hat sich nahezu jeder angeboten, dass man ihn erlöst. Wenn ich nicht die nötige Laufbereitschaft an den Tag lege, dann wird es am Ende nicht reichen“, mahnt Stöger.

Zumal mit dem Auswärtsspiel beim SV Sandhausen, der beim 1:0-Sieg in Cottbus bereits das elfte Mal ohne Gegentreffer blieb, gleich der nächste mehr als unangenehme Gegner wartet. Und die Voraussetzungen sind schwierig.

Mit Matthias Lehmann hat sich der Defensiv-Stabilisator genauso eine Gelb-Sperre eingehandelt wie Slawomir Peszko wegen seiner Meckerei in der Schlussphase. Miso Brecko hat sich eine Kapselverletzung zugezogen, ein Einsatz sei nicht ausgeschlossen, heißt es, aber auch nicht sehr wahrscheinlich.

Wichtig ist aber die Ein- und nicht die Aufstellung, weiß Abwehrchef Dominic Maroh: „Wir haben gesehen, dass es nicht von alleine geht. Wir müssen mehr investieren. “

Stattdessen aber warf der SC Paderborn alles in die Waagschale, lief 5 Kilometer mehr als der FC und kochte den Spitzenreiter auch bei den Zweikämpfen ab. Zudem blieben die Leistungsträger blass, Anthony Ujah etwa kam auf gerade mal 14 Ballkontakte in 45 Minuten.

„Wir haben Spieler, von denen wir erwarten, dass sie vorangehen. Aber die habe ich nicht gesehen. So wird es auch in Sandhausen schwer“, sagt Stöger, der nun auch auf Video-Folter setzt, um seinen Profis die eigenen Fehler vor Augen zu führen. „Wir werden uns die erste Halbzeit sicher etwas ausführlicher anschauen, damit jedem klar wird, warum es nicht funktioniert hat.“

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