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Aue auf dem Prüfstand: FC-Spaziergang durchs Erzgebirge?

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Klare Sache: Slawomir Peszko traf im Hinspiel zum 4:1 Endstand.
Klare Sache: Slawomir Peszko traf im Hinspiel zum 4:1 Endstand.
 Foto: imago sportfotodienst
Köln –  

Ein Sieg aus drei Spielen, nur zwei Tore. Den Start ins Fußballjahr 2014 hat sich der FC wohl auch anders vorgestellt. Nach dem 1:1 gegen Verfolger Fürth, wollen die Geißböcke am Samstag in Aue endlich wieder richtig punkten. Doch ob die Reise ins Erzgebirge ein entspannter Kickt-Trip wird? Wir haben uns die Auer genauer angesehen.

So schlägt sich Aue in der Liga

In der Vorsaison blieb den Auern nur aufgrund des besseren Torverhältnis die Relegation um den Abstieg in Liga drei erspart. Auch in diesem Jahr lautet die Devise: Klassenerhalt.

Nach einem fulminanten Start, der die „Veilchen“ am fünften Spieltag sogar auf Platz zwei der Tabelle katapultierte, folgte der Sturz in den düsteren Tabellenkeller. Dort stehen sie aktuell auf Platz zwölf und sind damit vor Dynamo Dresden (16) und Energie Cottbus (18) der bestplatzierte Ost-Club der Liga. In diesem Jahr sind die Auer noch ungeschlagen. Dabei wurde sogar Aufstiegsaspirant Kaiserslautern besiegt. Insgesamt konnte Aue sechs seiner Heimspiele gewinnen. Keiner hat mehr!

Das sind die Schlüsselspieler

Martin Männel brachte zuletzt den Angriff des 1. FC Kaiserslautern zur Verzweiflung.
Martin Männel brachte zuletzt den Angriff des 1. FC Kaiserslautern zur Verzweiflung.
 Foto: imago/Kruczynski

Aue ein Team, das über den Kampf kommt. Und hinten steht das wohl größte Kampfschwein des Teams: Torhüter Martin Männel. Mit 1,84 m nicht gerade ein Riese, hat den Kampf um den Stammplatz gegen Routinier Sascha Kirchstein (33) gewonnen. Beim Sieg gegen Kaiserslautern war Männel der Garant für den Sieg. Während er die Angreifer der Teufel zur Verzweiflung trieb, sorgte im Angriff Jakub Silvestr für Torgefahr und den Siegtreffer. Der Slowake hat bereits neun Saisontreffer auf dem Konto. Eins mehr, als Kölns Top-Schütze Marcel Risse.

Die Schwachstelle im Team

Ein Blick auf das Torverhältnis verrät: Erzgebirge Aue ist weder im Sturm, noch in der Abwehr eine Vorzeigemannschaft. 27 geschossene Tore sind unter dem Liga-Durchschnitt. Dem stehen 34 kassierte Tore gegenüber. Nur zwei Teams (Bielefeld und Cottbus) haben häufiger kassierten.

Die Bilanz gegen den FC

Bisher ist der FC neun Mal auf Erzgebirge Aue getroffen. Die Bilanz spricht klar für die Geißböcke. Sechs Spiele konnten die Geißböcke für sich entscheiden. Zwei Mal gewann Aue und einmal wurden sich die Punkte geteilt.

Das Hinspiel

Das Aufeinandertreffen am sechsten Spieltag stellte für den FC die Weichen auf Erfolg. Nach vier Unentschieden und einem umkämpften 2:0-Sieg gegen Sandhausen zündeten die FC-Kicker gegen Aue das erste Feuerwerk der Saison ab. Mit 4:1 wurde Erzgebirge Aue aus dem RheinEnergie Stadion geschossen. Der FC stand zum ersten Mal auf dem Relegationsplatz und hat die Aufstiegsränge seit dem nicht mehr verlassen.

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