Stuttgart/Köln - Dreimal hatte Mario Gomez gegen den 1. FC Köln zugeschlagen. Mit seinem ersten Dreierpack seit dem 8. März 2008 (6:3 gegen Bremen) hat er die Geißbock-Elf quasi im Alleingang erledigt.
Manager Horst Heldt sieht den Tordrang des Deutschspaniers mit einem lachenden und einem weinenden Auge. Denn jeder Treffer rückt Gomez noch mehr in den internationalen Fokus.
„Natürlich wird Gomez nicht ewig bei uns bleiben“, weiß Heldt, „aber wir tun alles dafür, um seinen Abschied so weit wie möglich hinauszuzögern. Es gibt generell keine Notwendigkeit, Mario abzugeben.“
Dennoch wappnet sich der VfB für den Tag X. Heißester Nachfolgekandidat ist laut den Stuttgarter Nachrichten ausgrechnet FC-Stürmer Milivoje Novakovic.
Dessen Marktwert liegt bei rund fünf Millionen Euro.
Wobei Kölns Trainer Daum Verhandlungsbereitschaft signalisiert: „Es gibt eine Schmerzgrenze. Wenn die erreicht ist, muss man neu nachdenken. Wir wollen ihn nicht abgeben. Er ist unser Stürmer Nummer eins. Ich plane fest mit ihm. Aber man weiß nie was passiert, wenn eines Tages das unmoralische Angebot kommt.“
Novas Berater Mihael Stankovic am Montag zum EXPRESS: „Die Geschichte überrascht mich. An uns ist der VfB noch nicht herangetreten. Nova hat einen gültigen Vertrag in Köln.“
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