Sie sehen einen Knirps im FC-Trikot. Das Foto entstand vor fünf Jahren in der Elsa-Brandström-Realschule an der Berrenrather Straße.
Heute stoppt der kleine Steppke die Spitzenreiter! Adam Matuschyk (21) bot nach Bayer Leverkusen auch den großen Stars des FC Bayern Paroli. „Vor den eigenen Fans ins Stadion einzulaufen, das war Gänsehaut pur“, sagt der FC-Youngster. „Es ist ein geniales Gefühl von 50.000 Zuschauern angefeuert zu werden. Jetzt werde ich mein Bestes versuchen, mich in der Mannschaft festzuspielen.“ Dabei hilft ihm vor allem Lukas Podolski. Zwischen dem Nationalspieler und den Youngster gibt es erstaunliche Parallelen - auch wenn der eine Stürmer und der andere ein Mittelfeld-Allrounder ist.
Beide sind im polnischen Gleiwitz geboren, in Bergheim groß geworden. Und beide sind schon Papa: Vor vier Monaten brachte Matuschyks Frau Denise den kleinen Lennox zur Welt. „Es ist wunderbar. Ich wechsle auch die Windeln. Anstrengend ist es nicht, der Kleine schläft schon durch.“
So kann sich Matuschyk ganz auf den Fußball konzentrieren. Anders als Poldi will er aber in der polnischen Nationalelf Karriere machen. Und gemeinsam mit Lukas beim FC natürlich. „Er kümmert sich um mich. Wir sprechen uns auf dem Feld auf Polnisch ab. Wie vor seinem Freistoßtor“, erzählt der junge Deutsch-Pole, dessen Leistungen auch von den FC-Oberen mit viel Wohlwollen gesehen werden. „Er hat seine Sache richtig gut gemacht“, lobt Trainer Zvonimir Soldo das FC-Juwel, das 2003 in die Kölner C-Jugend kam. Und nun der nächste Rohdiamant aus dem FC-Talentschuppen ist.
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