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2014 soll der Aufstieg her: Der FC-Schwur: Jetzt alles auf Angriff

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Die FC-Profis danken den Fans für die erstligareife Unterstützung in diesem Jahr.
Die FC-Profis danken den Fans für die erstligareife Unterstützung in diesem Jahr.
Foto: dpa
Köln –  

Er schmiss sein Trikot über den Zaun und hatte Tränen in den Augen. Tony Ujah (22) war der Letzte in der Reihe. Mit seinen Kollegen ging der FC-Stürmer die Südkurve entlang und klatschte Hunderte Fan-Hände ab.

Es war keine Geste des Triumphs. Es war ein gemeinsamer Trost: Denn der große 1. FC Köln spielt auch 2014 in Liga 2. Das Wunder blieb aus.

Timo Horn und Matthias Lehmann werfen ihre Trikots zu den Fans.
Timo Horn und Matthias Lehmann werfen ihre Trikots zu den Fans.
Foto: Eduard Bopp

Schon um 13.45 Uhr wurden die Utopisten im ausverkauften Haus enttäuscht – Kaiserslautern hatte in Regensburg getroffen und Platz 3 früh gesichert. Der FC versuchte gegen Hertha BSC dennoch viel – heraus kam im letzten Heimspiel zu wenig.

Wie im ganzen Saisonendspurt. Am Ende triumphierte der neue Zweitliga-Meister abgezockt mit 2:1. Schon die erste Halbzeit gehörte – abgesehen von einer Zufallschance für Ujah - den Gästen, die dem FC ihre Spielidee aufdrückten und den Schneid abkauften.

Kobiaschwili per Elfmeter und Morales nach dem Wechsel per Kopf sorgten früh fürs sichere 0:2, der Sonntagsschuss von Christian Clemens leitete keine Wende ein.

Die Stimmung nach dem Abpfiff? Zunächst gedrückt. Die Berliner tanzten vor ihrem Block. Doch dann gab es den Schulterschluss der FC-Truppe mit dem eigenen Anhang. Als Timo Horn & Co. mit einem Dank-Transparent in die Südkurve kamen, gab es Applaus.

Wer hätte das vor einem Jahr für möglich gehalten? Da war die Kurve nach dem Abstieg als „schwarze Wand“ im Qualm untergegangen. Jetzt der Vertrauensvorschuss fürs nächste Jahr, „in dem es gilt“, wie Boss Werner Spinner sagt.


„Lautern ist zu Recht Dritter. Wir waren da im direkten Duell chancenlos. Wir gehen mit dem Ziel in die nächste Saison aufzusteigen“, so Keeper Horn, der aber auch mahnt: „Es wird nicht leichter. Es werden wirtschaftlich starke Klubs aus der Ersten Liga runterkommen.“

Dafür arbeitet der FC laut Coach Holger Stanislawski „an allen Fronten“. Ujah soll möglichst bleiben. Der Vorstand um Spinner und Vize Toni Schumacher kündigte gleich im Anschluss per Mitgliederbrief an, dass man alles daransetze, „unser großes Ziel Aufstieg zu erreichen“. Ein Versprechen, das eingehalten werden MUSS!

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