Am Nachmittag stellen die Geschäftsführer des 1. FC Köln den Geschäftsbericht der vergangenen Saison vor. EXPRESS hat die Zahlen schon vorab. Die zeigen: Die Schulden des FC sind weiter gestiegen.
„Zur Finanzierung der Transferzahlungen wurden die Verbindlichkeiten um 11 Millionen auf 24,1 Millionen Euro erhöht“, heißt es in den Erläuterungen. Eingeschlossen ist hier die Verpflichtung von Lukas Podolski, allerdings auch die Kosten aus dem Transfer von Maniche und anderer Rohrkrepierer. Trotzdem stieg das immaterielle Vermögen (Spielerwerte) um sieben Millionen Euro auf 15,1 Mio €. Allerdings sind Anteile von Transferrechten an Spielern wie Lukas Podolski und Pedro Geromel an private Geldgeber abgetreten worden.
Insgesamt schließt der FC mit einem leichten Verlust in Höhe von 0,443 Millionen Euro ab. Das Eigenkapital der Kommanditgesellschaft auf Aktienbasis (KgAa) bleibt demnach positiv.
Der Personalaufwand für die Lizenzspieler stieg um 3 Millionen Euro auf nun 29,4 Millionen Euro. Die Erträge konnten auch gesteigert werden, von 67,4 Millionen Euro auf 72,5 Millionen Euro.
Für die Zukunft muss der Klub den Gürtel enger schnallen. Für das Geschäftsjahr 2010/11 ist ein ausgeglichener Haushalt geplant.
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