Empfehlen | Drucken | Kontakt28.07.2010 - 12:25 Uhr

Konstantinos Giannoulis: „Ich lebe nach Ottos Philosophie“

Von MARKUS KRÜCKEN und HERBERT BUCCO
Die FC-Griechen Christopher Lymberopoulos und Konstantinos Giannoulis im Gespräch mit EXPRESS-Reporter Krücken
Die FC-Griechen Christopher Lymberopoulos und Konstantinos Giannoulis im Gespräch mit EXPRESS-Reporter Krücken
Foto: Bucco
Hermagor –  

„Schreiben Sie, dass dieser Typ mich nie schlafen lässt. Gestern hat er um Mitternacht so laut telefoniert, dass ich wieder wach geworden bin.“

Manasseh Ishiaku lacht, beißt in einen Apfel und drückt Konstantinos Giannoulis (22) auf die Interview-Couch. Der neue kölsche Spaßvogel zuckt nur unschuldig mit den Schultern…

„Er ist unser Sonnenschein, macht dauernd Spaß und ist gut drauf“, stellt Pressesprecher Christopher Lymberopoulos seinen Landsmann vor. Und der Griechen-Einkauf aus Saloniki hat auch im EXPRESS-Interview seinen Spaß.

FC-Grieche im EXPRESS-Interview
Herr Giannoulis, was sind denn das für Schrammen?

Giannoulis: Das sind die Folgen eines Zweikampfs mit Ben Basala. Aber alles halb so wild.

Ihre Verpflichtung hat überrascht. Sie kamen als Testspieler nach Köln.

Ja. Beim FC haben sie DVD´s von mir gesehen und mich dann zum Probetraining eingeladen. Ich bin sehr froh, dass ich den Vertrag bekommen habe. Mein Ex-Verein Iralis ist eine große Mannschaft in Griechenland. Aber es gab dort in den letzten Jahren große wirtschaftliche Probleme.

Ist das ein Abenteuer für Sie oder trauen Sie sich Chancen auf einen Stammplatz zu?

Das ist für mich hier kein Abenteuer. Ich will mich durchsetzen und in die erste Elf!

Wie ist die Umstellung vom Fußball in Griechenland zur Bundesliga?

Da gibt es große Unterschiede. Hier wird viel mehr gerannt, die Intensität ist höher, alles ist professioneller. Und junge Spieler bekommen hier öfter eine Chance als woanders. Die Bundesliga ist eine der Top-3-Ligen in Europa.

Was wissen Sie vom deutschen Fußball?

Ich bewundere die Philosophie von Otto Rehhagel. Er lebt vor, dass man, wenn man sein Ziel hartnäckig verfolgt, dies auch erreicht. Daran will ich mir ein Beispiel nehmen.

Wer hat Sie zum Fußball gebracht?

Mein Vater. Bis ich sieben Jahre alt war, habe ich noch Basketball gespielt. Dann brachte er mich zum Kicken. Profi war er selbst nicht.

Und wer bringt Sie hier dauernd zum Lachen?

Kevin Pezzoni und Alex Ionita. Alex und ich teilen uns ein Zimmer und haben uns direkt angefreundet. Er ist ein netter Kerl. Wir flachsen viel herum, das stimmt. Und wir unternehmen viel gemeinsam.

Was ist Ihr Glücksbringer?

Eine kleine Kette. Ich trage sie in meiner Hosentasche. Ich habe sie aus einem Kloster in Griechenland.

Weitere Meldungen aus dem Bereich 1. FC Köln
Frank Schaefer steht zu seinem Glauben.
Kölns sportlicher Leiter
Fußballbibel-Stunde mit Frank Schaefer

„Was haben der Glauben und der Fußball gemeinsam? Beide Male muss man sich bekennen! Zum Lieblingsverein. Und zu Jesus Christus!“ Autor David Kadel macht eine Pause. Im Saal der Freikirchlichen Gemeinde Köln-West wird es still.

Das Skandalspiel von Düsseldorf wurde für sieben Minuten unterbrochen, weil Bengalos gezündet wurden. In Zukunft sollen dann Vorhänge den Fans im Gästeblock die Sicht versperren.
Gegen Bengalo-Attacken
Gästeblock: Eiserner Vorhang gegen Pyro-Fans?

Die Zukunft bei Auswärtsspielen: Wenn dort Pyrotechnik gezündet wird, soll ein Vorhang herabfahren und ALLEN Fans im Gästeblock die Sicht versperren.

Christopher Schorch zurück beim FC!
Gespräche mit Kaderplaner
Schorch zieht’s zurück zum FC

Der FC hat sein Lachen wieder! Am Donnerstag schaute FC-Leihgabe Christopher Schorch am Geißbockheim vorbei. Fröhlich betrat er die Geschäftsstelle.

Fußball
Aktuelle Fußball-Tabellen
Anzeigen




DIE NEUE FACEBOOK-SEITE
EXPRESS.DE on Facebook
EXPRESS.DE AUCH AUF
Toplinks
Aktuelle Sportvideos
Alle Videos
Fan-Flieger