„Schreiben Sie, dass dieser Typ mich nie schlafen lässt. Gestern hat er um Mitternacht so laut telefoniert, dass ich wieder wach geworden bin.“
Manasseh Ishiaku lacht, beißt in einen Apfel und drückt Konstantinos Giannoulis (22) auf die Interview-Couch. Der neue kölsche Spaßvogel zuckt nur unschuldig mit den Schultern…
„Er ist unser Sonnenschein, macht dauernd Spaß und ist gut drauf“, stellt Pressesprecher Christopher Lymberopoulos seinen Landsmann vor. Und der Griechen-Einkauf aus Saloniki hat auch im EXPRESS-Interview seinen Spaß.
Giannoulis: Das sind die Folgen eines Zweikampfs mit Ben Basala. Aber alles halb so wild.
Ja. Beim FC haben sie DVD´s von mir gesehen und mich dann zum Probetraining eingeladen. Ich bin sehr froh, dass ich den Vertrag bekommen habe. Mein Ex-Verein Iralis ist eine große Mannschaft in Griechenland. Aber es gab dort in den letzten Jahren große wirtschaftliche Probleme.
Das ist für mich hier kein Abenteuer. Ich will mich durchsetzen und in die erste Elf!
Da gibt es große Unterschiede. Hier wird viel mehr gerannt, die Intensität ist höher, alles ist professioneller. Und junge Spieler bekommen hier öfter eine Chance als woanders. Die Bundesliga ist eine der Top-3-Ligen in Europa.
Ich bewundere die Philosophie von Otto Rehhagel. Er lebt vor, dass man, wenn man sein Ziel hartnäckig verfolgt, dies auch erreicht. Daran will ich mir ein Beispiel nehmen.
Mein Vater. Bis ich sieben Jahre alt war, habe ich noch Basketball gespielt. Dann brachte er mich zum Kicken. Profi war er selbst nicht.
Kevin Pezzoni und Alex Ionita. Alex und ich teilen uns ein Zimmer und haben uns direkt angefreundet. Er ist ein netter Kerl. Wir flachsen viel herum, das stimmt. Und wir unternehmen viel gemeinsam.
Eine kleine Kette. Ich trage sie in meiner Hosentasche. Ich habe sie aus einem Kloster in Griechenland.
Fußballbibel-Stunde mit Frank Schaefer
„Was haben der Glauben und der Fußball gemeinsam? Beide Male muss man sich bekennen! Zum Lieblingsverein. Und zu Jesus Christus!“ Autor David Kadel macht eine Pause. Im Saal der Freikirchlichen Gemeinde Köln-West wird es still.
Gästeblock: Eiserner Vorhang gegen Pyro-Fans?
Die Zukunft bei Auswärtsspielen: Wenn dort Pyrotechnik gezündet wird, soll ein Vorhang herabfahren und ALLEN Fans im Gästeblock die Sicht versperren.
Schorch zieht’s zurück zum FC
Der FC hat sein Lachen wieder! Am Donnerstag schaute FC-Leihgabe Christopher Schorch am Geißbockheim vorbei. Fröhlich betrat er die Geschäftsstelle.