Diese Geschichten schreibt nur der Fußball. 1424 Minuten musste Lukas Podolski (24) auf ein Tor in der Fußball-Bundesliga warten. Dann kommt der Ex-Klub. Und ausgerechnet gegen den FC Bayern München gelingt dem kölschen Prinzen mit einem fantastischen Freistoßtreffer das ersehnte Tor. „Das ist schon befreiend. Die ganze Diskussion geht nicht spurlos an einem vorbei“, sagte Podolski nach dem verdienten 1:1 (1:0) gegen den Spitzenreiter.
Und war gleich zu Scherzen aufgelegt: „Vielleicht lass ich mir die Minutenzahl eintättowieren.“ Sprachs und humpelte mit einem dicken Eisverband von dannen. Auch gestern war Poldi sichtlich angeschlagen. „Aber das ist kein Problem“, glaubt Coach Zvonimir Soldo. Poldi und Probleme? Das passt ohnehin nicht mehr zusammen. „Das war sein Befreiungsschlag“, glaubt Manager Michael Meier fest an die Wende. „Der Druck war fast unmenschlich. Er hat sich mit seinem Einsatz in den letzten Wochen großen Rückhalt in der Mannschaft verschafft. Jetzt kommt das Erfolgserlebnis dazu. Ich hoffe, dass geht jetzt so weiter.“
Und der Präsident lobte: „Das war sein bestes Saisonspiel für den FC“, sagte Wolfgang Overath.
Podolski selbst war stolz auf die eigene Leistung - und die der Mannschaft. „Wenn man gegen die beiden besten Teams der Liga Unentschieden spielt, dann sind das zwei gefühlte Siege. Das gibt auch Selbstvertrauen“, sagt Podolski. Nach der Spielen gegen die Spitzenmannschaften kommen jetzt die Duelle mit den Teams auf Augenhöhe. Poldi: „In Mainz wird es sehr schwer. Und das Derby gegen Gladbach ist auch ein besonderes Spiel.“ Und da will Poldi wieder treffen!
Wir unterschreiben, damit Podolski bleibt!
Köln zieht an einem Strang, damit Poldi beim FC bleibt! Heute läuft im DuMont-Carré die große Unterschriften-Aktion. Etliche FC-Fans haben schon ihren Namen auf den Plakaten platziert!
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