Köln - Eine Aktion soll zur Bewegung werden: Am 11.11. startete Bernd Schnitter mit elf Mitstreitern den Verein „comPoldicom“.
Das Motto: „Wir wollen alles dafür tun, dass Lukas Podolski zum FC zurückkehrt. Das ist fast geschafft. Und wir waren dabei sicher ein Faktor“, sagt der 52-Jährige. Fast 10.000 Mitglieder hat die Podolski-Bewegung.
Und auch einige Stars machen mit. Zuletzt meldete sich mit Jürgen Flimm der Intendant der Salzburger Festspiele.
Der FC-Fan kontaktierte persönlich den Klub, der sich auf der Website www.compoldi.com präsentiert. „Das ist für mich Ehrensache“, sagte Flimm.
Die Erlöse aus den Mitgliedsbeiträgen sollen allerdings nicht in den Podolski-Transfer fließen. Der gemeinnützige Verein, der ein Konzert in Müngersdorf plant, will mit den Erlösen die Jugendarbeit unterstützen.
„Wir würden gerne helfen, ein Internat aufzubauen. Damit wir in Zukunft viele neue Podolskis haben und der FC endlich den Weg zurück in die deutsche Spitze schafft“, sagt Schnitter, der im Berufsleben Geschäftsführer einer Klinik ist. „Wir wollten Lukas zeigen, dass er hier willkommen ist. Wenn die Verpflichtung perfekt ist, wollen wir aber weiter durchstarten.“
Die drei von der Baustelle
Der FC im Wandel: Mit dem neuen Führungstrio bestehend aus Holger Stansilawski, Jörg Jakobs und Frank Schaefer soll in Köln wieder ehrlicher Fußball gespielt werden. Das Trio steht damit aber vor einer echten Mammut-Aufgabe.
FC kämpft um seine Klein-Sponsoren
EXPRESS erfuhr: Die Zahl der Business Partner und VIP-Sitze wird in der neuen Saison sinken. „Wir haben eine leicht überdurchschnittliche Zahl an Kündigungen“, bestätigt Marketing-Leiter Joachim Lange.
Dieses Trio verkörpert das neue FC-Gesicht
„Es ist ein hochemotionaler Club. Ich male mir aus, was im Stadion und in der Stadt los ist, wenn man dauerhaft Erfolg hat“, sagte Jörg Jakobs bei seiner Vorstellung.