Das ist eine nette Art, „Danke“ zu sagen: Bei der Party der deutschen Grand-Prix-Delegation waren diejenigen Länder in die „Rudas Studio“ eingeladen, die Lena und „Satelite“ im letzten Jahr zwölf Punkte gaben.
Und so gaben sich die Interpreten aus Estland, Norwegen, Dänemark, Lettland, Spanien, der Slowakai, der Schweiz, Schweden und Finnland die Ehre, sangen ihre Beiträge. Den herzigsten Auftritt legte der Finne „Paradise Oscar“ mit seinem wunderschönen Lied „Da da dam“ hin – einmal mehr herzergreifend.
Das estnische Cleverle Getter Jaani machte es ganz geschickt: Sie schenkte Lena eine CD mit ihren neuen Liedern. Vielleicht hat sie ja damit ganz nebenbei einen Grundstein für eine Karriere in Deutschland gelegt.
Auch die Gastgeberin – im schwarzen Stiftrock mit gepunktetem Oberteil – griff zum Mikro. Und überraschte mit einer sehr jazzigen Version ihres Liedes „Taken by a stranger“.
Im Getümmel gesichtet: Stefanie Heinzmann, die sich aber mit dem Song Contest gar nicht auskennt: „Ich habe das noch nie gesehen, auch als Kind nicht – ich könnte noch nicht mal einen österreichischen Beitrag sagen.“ Klar, als coole Soulröhre muss man jemanden wie Udo Jürgens und sein Lied „Merci Chérie“ (den österreichischen Sieger von 1966) nicht kennen …
Da kennt sich Veteranin Katja Ebstein (war 1970, 1971 und 1980 dabei) besser aus. Sie würde zwar heute nicht mehr mitmachen wollen, aber der Rummel gefällt ihr: „Wenn wir so tolle Werbung wie für Lena gemacht hätten, wären wir sicher früher schon einmal wieder Sieger gewesen.“
Am Samstag ist sie auf jeden Fall live dabei: „Der Oberbürgermeister Dirk Elbers hat mich netterweise in seine Loge eingeladen.“
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