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Lebensmitteltest: Nur 60 Prozent Fisch in Pangasiusfilets

In einigen Packungen Tiefkühl-Pangasius haben Lebensmitteltester nur einen Anteil von 60 Prozent Fisch entdeckt.
In einigen Packungen Tiefkühl-Pangasius haben Lebensmitteltester nur einen Anteil von 60 Prozent Fisch entdeckt.
 Foto: CVUA Karlsruhe
Karlsruhe –  

Nicht überall, wo Fisch draufsteht, ist auch viel Fisch drin. In einigen Packungen Tiefkühl-Pangasius haben Lebensmitteltester nur einen Anteil von 60 Prozent Fisch entdeckt. Und der schmeckte auch noch nach Seife.

Lebensmitteltester warnen vor Betrug mit Tiefkühl-Pangasius. Etliche Angebote des grätenarmen Fischs aus Ostasien zeigten einen auffallend hohen Wassergehalt, teilte das Chemische und Veterinäruntersuchungsamt (CVUA) in Karlsruhe mit. In einigen der 23 untersuchten Produkten sei nur ein Fischanteil von 60 bis 70 Prozent gefunden worden.

Geleeartig und strukturlos im Biss

„Die verwendete Bezeichnung „Pangasiusfilet“ ist damit irreführend“, hieß es. Die Tester forderten, dass die Anbieter künftig auf der Verpackung vermerken, wie viel Fisch darin tatsächlich enthalten ist.

Die Filets seien auch geschmacklich kein Genuss: „Sie sind extrem weich, geleeartig und strukturlos im Biss. Der Geschmack lässt sich mit schwach salzig und etwas seifig beschreiben“, erklärten die Tester.

Das CVUA, das sowohl im Auftrag des Regierungsbezirks wie auch des Landes arbeitet, bemängelte zudem, dass auch die Zusatzstoffe oft nur unzureichend benannt würden. So werde das beanstandete Pangasiusfilet mit kondensierten Phosphaten und Citraten zusammengehalten, die Wasser binden. Auch komme jede Menge Kochsalz zum Einsatz. Davon sei auf vielen Verpackungen nichts zu lesen.

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Quelle: Onmeda

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