Zegnaj, Polska! Proshchay, Ukraino! Tschüß, Polen und Ukraine! Die EM ist zu Ende. Auf Usedom, am Strande der Gesellschaft, kann sich jetzt die geschundene Natur regenerieren. Wir beantworten die allerletzten Verbraucherfragen zur Fernseh-Euro.
Ist Oliver Kahn jetzt traurig?
Nö. Der Drucktitan wirkte schon die letzten Tage nicht mehr glücklich mit ZDF-Seelchen Katrin Müller-Hohenstein, der Rosamunde Pilcher des grünen Rasens. Am Ende hatte der ermattete Kahn nur noch einen letzten Wunsch: „Man würde sich gern mal entspannen und ein Bier trinken.“
Wie geht’s weiter mit KMH und Kahn?
Die beiden bleiben zusammen, auch wenn ZDF-Sportchef Gruschi Gruschwitz in einem Anflug von Weisheit Hohenstein die Champions-League-Moderation entzog. Das amouröse Internetportal Elitepartner ermittelte jedenfalls für Müller-Hohenkahn: „Es ist genug positive Reibungsfläche vorhanden, um die Beziehung spannend zu halten.“ Wobei: Dazu müsste sie erstmal spannend sein. Trotzdem freut es uns für die beiden. Wir müssen ihnen dabei ja nicht zuschauen.
Was wird nun aus Usedom?
Das ist offen. Bereits am Freitag hat das Zweite ja seine schöne neue Sendung „Nicht nachmachen!“ gestartet, in der Wigald Boning alles in die Luft sprengt, was ihm in die Finger fällt. Schöne Idee, ZDF, wenn auch leider etwas spät! Bereits für die nächste Ausgabe könnte Wigald den Fußballstrand explodieren lassen.
Was war toll bei der TV-EM?
Vor allem Mehmet Scholl. Im Vergleich zu Kahn galt: Lieber Hasenzahn als Hasenfuß. Erstklassig, wie uns Scholli per Computergrafik die Probleme der Spanier erklärte, und wie er nach einem TV-Interview lüstern fragte: „War das Frau Casillas?“ Leider verließ ihn am Ende etwas der Mut. So frech wie beim legendären Gomez-Wundliegen war er nie mehr.
Gab’s Schlimmeres als Usedom?
Oh ja! Der ölige Lanz als ZDF-Fußballtalker ohne Schimmer vom Fußball, der aus Quotengründen Interesse heuchelte. Wenn Lanz Dauergast Matthäus unterwürfigst als „Weltfußballer“ anpries, und wenn Lothar brabbelte „Elfmeterschießen ist immer spannend, besonders für den Fußball-Fan!“, dann galt: Wer hier nicht bricht, hat einen robusten Magen.
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