Viele Tore hat Mirko Lüdemann in seinen 132 Länderspielen für die Nationalmannschaft nicht erzielt. Aber einer seiner 13 Treffer schrieb Eishockey-Geschichte.
Es war der 13. Februar 2000. Gegen Italien brauchte das Team von Hans Zach einen Sieg, um die Olympia-Qualifikation zu schaffen. Acht Sekunden vor dem Ende hämmerte der Haie-Verteidiger den Puck an Freund und Feind vorbei zum 2:1 ins Tor. Der nötige Sieg, um 2002 in Salt Lake City dabei zu sein. „Ich habe einfach mal draufgehalten, und dann war er halt drin“, erinnert sich der damalige Held. „Lüde“: „Spiele gegen Italien waren immer eine heiße Nummer.“
Das gilt auch am heutigen Freitag, wenn es zum WM-Auftakt in Stockholm wieder gegen die Azurri geht (12 Uhr, Sport1 live). Ein Sieg ist für die Truppe von Bundestrainer Jakob Kölliker Pflicht, um den ersten Schritt ins Viertelfinale zu machen.
Von den acht Teams in jeder Gruppe kommen nur die besten vier ins Viertelfinale. „Wir müssen zusehen, dass wir einen guten Start ins Turnier erwischen“, sagt Kapitän Marcel Goc. „Ich denke, dass wir auf einem guten Weg sind. Die letzten beiden Jahre waren sehr erfolgreich. Wir dürfen Italien aber nicht unterschätzen und müssen spielen wie gegen Russland oder Finnland.“
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