Die Fan-Party spült 10.000 Euro in die Kassen. Das Retter-T-Shirt kauften 10.000 Fans für jeweils 15 Euro. Gegen Düsseldorf war die Arena mit über 18.500 sogar seit langem mal wieder ausverkauft.
Keine Frage: Die Fans der Kölner Haie geben ihr letztes Hemd für den angeschlagenen Klub. Nur die Spieler bisher noch nicht. Sechs Niederlagen aus den letzten sieben Spielen. Nach dem 3:4 nach Verlängerung (trotz 3:1-Führung) fand KEC-Trainer Bill Stewart knallharte Worte: „ Einige Spieler können dem Druck nicht standhalten, da ist es schwer, in dieser Liga zu bestehen. Zuerst versagt der Geist, dann der Körper.“
Die Frage ist: Wo sind die Spieler mit ihrem Geist? Bei den Haien oder längst ganz woanders? Einige haben trotz langfristigen Vertrags in Köln schon mit anderen Klubs geliebäugelt. Subjektiv verständlich, doch für viele Fans unerträglich, denn es geht um die Zukunft der Haie. Verteidiger Andreas Renz sorgte sich wochenlang um seine Zukunft, verhandelte mit Hamburg und Schwenningen.
Oder Moritz Müller. Der hatte gerade erst seinen KEC-Vertrag bis 2013 verlängert, sprach aber Anfang der Woche mit Hamburger Medien und soll in diesen Gesprächen von den Freezers geschwärmt haben. Wie geht der Klub mit der Zukunftsangst seiner Spieler um? KEC-Geschäftsführer Thomas Eichin: „Ich hasse dieses Alibi-Geplapper.
Die Spieler haben die Zukunft des Vereins selbst in der Hand. Nur sie entscheiden, ob es hier weitergehen kann oder nicht.“ Gegen Krefeld steht am Freitag ein Endspiel an. 12.000 Fans kommen und wollen die Haie endlich siegen sehen.
Nur fünf Haie gar nicht jeck
Während die meisten Haie-Spieler am Donnerstag bei der KEC-Karnevals-Sitzung in der Hofburg Pullman feiern dürfen, befinden sich fünf Stars beim Länderspiel in Weißrussland.
Tomlinson-Erbe: Welcher Trumpf sticht?
Geht Jeff, setzt Manager Köberle auf einen deutschen Coach. Krinner, Brittig, Rumrich, Drasaitl sind im „Angebot“.
DEG-Zukunft: Walters wichtigste Woche
Manager Walter Köberle hat viel zu tun: Nach den zahllosen Abgängen muss er die neue Truppe für die kommende Saison aufstellen. Die Personalie Ben Gordon steht dabei ganz oben auf der Agenda.
| Mannschaft | Tore | Punkte | |||
| 1 | Eisbären Berlin | 138:108 | 80 | ||
| 2 | Adler Mannheim | 142:120 | 77 | ||
| 3 | Wolfsburg | 144:98 | 76 | ||
| 4 | ERC Ingolstadt | 135:118 | 76 | ||
| 5 | Straubing Tigers | 133:118 | 70 | ||
| 6 | Hamburg Freezers | 112:117 | 65 | ||
| 7 | DEG Metro Stars | 133:140 | 64 | ||
| 8 | EHC München | 102:103 | 61 | ||
| 9 | Kölner Haie | 107:116 | 61 | ||
| 10 | Augsburger Panther | 104:108 | 60 | ||
| 11 | Krefeld Pinguine | 109:125 | 59 | ||
| 12 | Iserlohn Roosters | 117:135 | 59 | ||
| 13 | Nürnberg | 96:131 | 41 | ||
| 14 | Hannover Scorpions | 94:129 | 39 | ||