Düsseldorf/Krefeld - Wenn die DEG und der KEV am 13. März im ISS Dome (19.30 Uhr) in Düsseldorf zum ersten, heißen Playoff-Viertelfinalspiel die Kellen kreuzen, dann könnten die Pinguine locker mit der Bahn anreisen, so eng liegen beide Städte zusammen - es sind nur 27 Kilometer!
Mit der U 76 ginge das beispielsweise. Deshalb werden die Derbys zwischen den Metro Stars und den Pinguinen so gerne „Straßenbahn-Duelle“ genannt.
Am Donnerstag nahmen sechs Profis (Ryan Ramsay, Andy Hedlund und Korbinian Holzer von der DEG, Daniel Pietta, Danijel Kovacic und Shay Stephenson vom KEV) am Rheinbahngelände in Heerdt schonmal Maß, ließen mit reichlich Spaß an Bord zwei Bahnen aufeinanderkrachen.
„Ich kenne diese Rivalität auch aus den Staaten, aber dieses Derby ist amtlich eins der heißesten, die ich je erlebt habe. Die Stadien werden vollgepackt sein, die Fans eine tolle Atmosphäre verbreiten“, glaubt Krefelds Stürmer Stephenson, der pikanterweise im Nieselregen mit „Flip-Flops“ angetreten war.
Kalte Füße bekommen übrigens beide Teams, wenn sie an ihren Gegner denken - am Donnerstag gabs ordentlich Bammel vor der Bimmelbahn. „Die Spiele waren meist sehr eng, Krefeld hat eine junge, hungrige, hart arbeitende Truppe, die uns alles abverlangen wird“, so DEG-Verteidiger Korbinian Holzer.
„Die räumen vor dem eigenen Tor rigoros auf, haben vorne Angreifer, die jederzeit gefährlich sind. Ich hoffe, am Ende wird der Heimvorteil für uns den Ausschlag geben.“
Doch auch umgekehrt ist der Respekt groß. „Die Düsseldorfer haben eine gute Mannschaft, das haben die Duelle bisher gezeigt. Es wird eine lange, harte Serie, da bin ich mir ganz sicher“, sagt Pinguin-Angreifer Pietta. „Man ist in den Playoffs sicher sowieso besonders motiviert. Aber dass es zusätzlich auch noch ein Derby ist, macht das Ganze noch brisanter.“
Nur einer war ganz keck. KEV-Backup-Goalie Kovacic: „Wir hauen die DEG in vier Spielen weg!“
Haie angeln sich Slowenen-Star
Die Kaderplanung für die neue Saison ist bei den Haien bereits in vollem Gange: Die jüngste Verpflichtung der Kölner heißt Rok Ticar und ist Nationalspieler in Slowenien.
DEG ist gerettet und beantragt DEL-Lizenz
„Das ist ein toller Tag. Vor fast fünf Monaten hatten wir damit nicht gerechnet. Es war ein hartes Stück Arbeit“, sagte DEG-Geschäftsführer Elmar Schmellenkamp.
Red Bull verleiht der Eishockey-Liga Flügel
Der EHC München war mausetot. München schien als Standort für eine Eishockey-Mannschaft nicht zu taugen. Die Lizenz sollte an einen anderen Standort vergeben werden. Doch jetzt wird alles gut, denn ein neuer Hauptsponsor ist gefunden.
| Mannschaft | Tore | Punkte | |||
| 1 | Eisbären Berlin | 171:140 | 95 | ||
| 2 | ERC Ingolstadt | 168:150 | 93 | ||
| 3 | Wolfsburg | 174:122 | 91 | ||
| 4 | Adler Mannheim | 171:148 | 90 | ||
| 5 | Hamburg Freezers | 149:149 | 83 | ||
| 6 | Straubing Tigers | 161:151 | 80 | ||
| 7 | DEG Metro Stars | 162:167 | 80 | ||
| 8 | Augsburger Panther | 135:131 | 79 | ||
| 9 | Kölner Haie | 135:145 | 78 | ||
| 10 | Iserlohn Roosters | 150:150 | 77 | ||
| 11 | EHC München | 124:135 | 71 | ||
| 12 | Krefeld Pinguine | 126:153 | 69 | ||
| 13 | Nürnberg | 122:165 | 55 | ||
| 14 | Hannover Scorpions | 119:161 | 51 | ||