Empfehlen | Drucken | Kontakt05.02.2010 - 22:41 Uhr

2:0 Pleite: Stephens schenkt der alten Liebe DEG ein

Von CHRIS BAUMEISTER und OTTO KRAUSE
Torjäger Adam Courchaine konnte die Pleite gegen die Krefeld Pinguine auch nicht abwenden.
Torjäger Adam Courchaine konnte die Pleite gegen die Krefeld Pinguine auch nicht abwenden.
Foto: Ovelgönne
Krefeld –  

Bereits zwei Minuten vor Schluss erhoben sich die KEV-Anhänger unter den 7191 Fans im KönigPalast von ihren Plätzen und sangen nach Krefelds erstem Derbysieg im vierten Anlauf. „Wir sind stolz auf unser Team“.

Dank einer kämpferisch starken Vorstellung zwang der KEV enttäuschende Metro Stars mit 2:0 in Knie. DEG-Coach Harold Kreis: „Krefeld hatte den größeren Willen. Uns fehlte der Elan und die Spritzigkeit, den man braucht, um diese hart fightende Krefelder Mannschaft zu besiegen.“

Bei den Pinguinen kehrte Blank nach abgelaufener Sperre zurück. Trotzdem fehlten den personell arg gebeutelten Gastgebern sieben Spieler. Die Metro Stars agierten nur mit fünf Verteidigern, denn neben Harrington (Halswirbelstauchung) fiel auch Bazany (Magen-Darm-Grippe) aus.

Das Straßenbahnduell nahm nach zehnminütigem Abtasten so richtig Fahrt auf. Collins tankte sich durch, traf aber nur die Latte. Auf der Gegenseite tauchte Pietta zweimal völlig frei vor Aubin auf, brachte die Scheibe aber nicht im Kasten unter.

Und die DEG? Von der kam offensiv so gut wie nichts. Ihre passive Spielweise bestrafte ausgerechnet Stephens, der ein Chaos in der Gäste-Abwehr zum 1:0 nutzte. „Ich stand zur richtigen Zeit am richtigen Platz. Gegen die DEG zu treffen ist natürlich immer besonders schön“, grinste der Ex-Düsseldorfer. Jetzt wachten die Metro Stars endlich auf. Doch Josephs Schuss kullerte Zentimeter vorbei. Krefeld viel gefährlicher: Blank bediente Pietta, der leitete weiter in die Mitte und Vasiljevs machte cool den Deckel drauf. „Zum Glück haben wir im vierten Spiel gegen Düsseldorf endlich den ersten Sieg gelandet. Ich hoffe, wir sehen uns in den Playoffs wieder“, sagte der Torschütze.

Schiri Jablukov bemühte noch den Videobeweis, doch Murphys Hammer war an den Pfosten geklatscht. Als Holzer auf die Strafbank musste, war die DEG-Pleite perfekt. KEV-Coach Rick Adduono: „Ich bin stolz auf mein Team, das alles aus sich herausgeholt hat.“

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4 Adler Mannheim 171:148 90
5 Hamburg Freezers 149:149 83
6 Straubing Tigers 161:151 80
7 DEG Metro Stars 162:167 80
8 Augsburger Panther 135:131 79
9 Kölner Haie 135:145 78
10 Iserlohn Roosters 150:150 77
11 EHC München 124:135 71
12 Krefeld Pinguine 126:153 69
13 Nürnberg 122:165 55
14 Hannover Scorpions 119:161 51
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