Empfehlen | Drucken | Kontakt09.09.2010 - 07:23 Uhr

120.000 € fehlen! : Sorge um Jung-Haie

Die Haie sehen OB Jürgen Roters in der Pflicht.
Die Haie sehen OB Jürgen Roters in der Pflicht.
Köln –  

Die Profiabteilung der Haie ist finanziell gerettet. Doch jetzt kämpft der Stammverein KEC ums Überleben, weil OB Jürgen Roters finanzielle Zusagen nicht eingehalten haben soll. Über 200 Pänz sind betroffen, die dann ohne Klub auf der Straße stünden.

Viele Eishockeystars wurden in der professionellen Nachwuchsarbeit der Haie geboren. „Die Stadt sonnt sich immer in den Angeboten der Sportstadt Köln, doch Unterstützung gibt es viel zu wenig“, sagt KEC-Präsident Rainer Maedge. „Schon im Mai haben wir Alarm geschlagen. Damals hat uns der OB finanzielle Unterstützung zugesagt. Seitdem wurden wir immer wieder hingehalten.“

Sogar ein Gutachten wurde von der Stadt in Auftrag gegeben, das die finanzielle Abhängigkeit bestätigt. Jetzt gab es einen Termin mit OB, Dezernentin Dr. Klein und dem Leiter des Sportamts. Maedge: „Trotz des Gutachtens wurde uns mitgeteilt, dass es keine zusätzliche Unterstützung gibt.“

Für 40.000 Euro kauft die Stadt derzeit Eiszeiten für den Nachwuchs an. Benötigt werde aber das Vierfache. Maedge: „Bisher hat Herr Göttsch (abgetretener Mäzen) immer wieder die Summen übernommen, die eigentlich die Stadt tragen müsste.“ Das sollen in den letzten 15 Jahren 1,5 Millionen Euro gewesen sein.

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