Was für ein wichtiger Sieg für die Haie. In Kassel feierte der KEC gestern einen 6:3-Erfolg und darf weiter auf die Teilnahme an den Pre-Playoffs hoffen.
Platz 10 in der Tabelle ist notwendig, um diese überlebensnotwendigen Spiele zu erreichen. Neben den drei Punkten dürfen sich die Haie auch über einen warmen Geldregen freuen, denn die gigantische Rettungsaktion der Kölner Fans spülte innerhalb weniger Tage knapp 200.000 Euro in die Kassen. Dieses Geld soll den KEC vor der Insolvenz bewahren.
Über 10.000 Retter-Shirts (pro Stück 15 Euro) wurden bisher verkauft, macht einen Gewinn von nahezu 150.000 Euro. Am Samstag half der 1. FC Köln bei seinem Heimspiel gegen Bayern München mit, weitere Trikots an den Fan zu bringen. Haie-Verteidiger Andreas Renz war im Stadion, machte mit den Stoffmaskottchen Hennes und Sharky Werbung für die Aktion.
Am Samstagabend ließen es die Fans dann im Wiener Steffie krachen. Feiern für die Haie - die 20 Euro Eintritt gingen dank Veranstalter und Künstler direkt an die Haie. Die Aktion spült gut 6000 Euro in die Haie-Kasse. Zudem haben zahlreiche Sponsoren Soforthilfe geleistet. Doch langfristig kann der Klub nur überleben, wenn sich die Strukturen ändern.
Es läuft alles darauf hinaus, dass die Lanxess-Arena die Verwaltung der Haie übernimmt (Sonntag-EXPRESS berichtete). Marketing, Terminplanung und Ticketverkauf sollen zentral von der Arena-Geschäftsstelle organisiert werden. KEC-Geschäftsführer Thomas Eichin: „Es sind viele Synergien möglich.“
1000 Jecke bei Haie-Sitzung
Hoch her ging es Donnerstag bei der Karnevalssitzung der Kölner Haie und Sponsor Gilden im Pulmann, der Hochburg des Kölner Dreigestirns.
Nur fünf Haie gar nicht jeck
Während die meisten Haie-Spieler am Donnerstag bei der KEC-Karnevals-Sitzung in der Hofburg Pullman feiern dürfen, befinden sich fünf Stars beim Länderspiel in Weißrussland.
Tomlinson-Erbe: Welcher Trumpf sticht?
Geht Jeff, setzt Manager Köberle auf einen deutschen Coach. Krinner, Brittig, Rumrich, Drasaitl sind im „Angebot“.
| Mannschaft | Tore | Punkte | |||
| 1 | Eisbären Berlin | 138:108 | 80 | ||
| 2 | Adler Mannheim | 142:120 | 77 | ||
| 3 | Wolfsburg | 144:98 | 76 | ||
| 4 | ERC Ingolstadt | 135:118 | 76 | ||
| 5 | Straubing Tigers | 133:118 | 70 | ||
| 6 | Hamburg Freezers | 112:117 | 65 | ||
| 7 | DEG Metro Stars | 133:140 | 64 | ||
| 8 | EHC München | 102:103 | 61 | ||
| 9 | Kölner Haie | 107:116 | 61 | ||
| 10 | Augsburger Panther | 104:108 | 60 | ||
| 11 | Krefeld Pinguine | 109:125 | 59 | ||
| 12 | Iserlohn Roosters | 117:135 | 59 | ||
| 13 | Nürnberg | 96:131 | 41 | ||
| 14 | Hannover Scorpions | 94:129 | 39 | ||