Köln - Schämt euch, Haie! 4:7-Derby-Debakel gegen die DEG. In eigener Halle vor 14.853 Fans. Der Mega-Fehlstart ist perfekt: Drei Spiele, null Punkte, 5:11 Tore.
Doch noch viel schlimmer als diese Horror-Bilanz ist der Auftritt als solcher! „Wir haben vier Tore geschossen, das ist normalerweise bei einem Heimspiel genug“, kritisierte Coach Doug Mason. „Aber unser Defenisv-Spiel macht mir Sorgen - das ist unser Problem momentan.“
Sportchef Rodion Pauels wurde deutlicher: „Das war desatrös. Wir haben das Spiel schon im ersten Drittel verloren. Das waren nicht die Kölner Haie.“
Vor allem das zweite Drittel hat keine andere Bezeichnung als „Unverschämtheit“ verdient. Fast widerstandslos ließen sich die Kölner da drei weitere Dinger reinnageln, nachdem sie im ersten Abschnitt zwei Mal eine Führung kläglich schnell wieder abgegeben hatten: Das 1:0 von Rudslätt egalisierten die Metro Stars innerhalb von 17 Sekunden. Nach dem 2:1 durch Renz dauerte es sogar nur 13 Sekunden bis zum Ausgleich - und weitere 18 Sekunden später lagen die Haie sogar zurück! Unfassbar - ist die Truppe wirklich so „dämlich“…?
Im Schlussdrittel besannen sich die Kölner plötzlich doch noch auf ihre Moral, drückten nochmal auf die Tube, doch da war es zu spät. Lüdemann und Ullmann verkürzten nur noch 4:6, ehe Reid bei leerem Kölner Tor in der Schlussminute alles klar machte.
„Wir haben jetzt insgesamt neun Drittel gespielt, mal schlechter, mal besser - wir sind einfach zu unkonstant“, haderte Torschütze Ullmann nach der Schlusssirene: „Wenn wir mal ein Spiel gewinnen wollen, müssen wir endlich mal über 60 Minuten gutes Hockey spielen.“
Zwischenzeitlich wechselte Kölns Trainer Doug Mason sogar Torhüter Stefan Horneber aus, der durch den ebenso wenig Sicherheit ausstrahlenden Neuzugang Frank Doyle ersetzt wurde.
Haie angeln sich Slowenen-Star
Die Kaderplanung für die neue Saison ist bei den Haien bereits in vollem Gange: Die jüngste Verpflichtung der Kölner heißt Rok Ticar und ist Nationalspieler in Slowenien.
DEG ist gerettet und beantragt DEL-Lizenz
„Das ist ein toller Tag. Vor fast fünf Monaten hatten wir damit nicht gerechnet. Es war ein hartes Stück Arbeit“, sagte DEG-Geschäftsführer Elmar Schmellenkamp.
Red Bull verleiht der Eishockey-Liga Flügel
Der EHC München war mausetot. München schien als Standort für eine Eishockey-Mannschaft nicht zu taugen. Die Lizenz sollte an einen anderen Standort vergeben werden. Doch jetzt wird alles gut, denn ein neuer Hauptsponsor ist gefunden.
| Mannschaft | Tore | Punkte | |||
| 1 | Eisbären Berlin | 171:140 | 95 | ||
| 2 | ERC Ingolstadt | 168:150 | 93 | ||
| 3 | Wolfsburg | 174:122 | 91 | ||
| 4 | Adler Mannheim | 171:148 | 90 | ||
| 5 | Hamburg Freezers | 149:149 | 83 | ||
| 6 | Straubing Tigers | 161:151 | 80 | ||
| 7 | DEG Metro Stars | 162:167 | 80 | ||
| 8 | Augsburger Panther | 135:131 | 79 | ||
| 9 | Kölner Haie | 135:145 | 78 | ||
| 10 | Iserlohn Roosters | 150:150 | 77 | ||
| 11 | EHC München | 124:135 | 71 | ||
| 12 | Krefeld Pinguine | 126:153 | 69 | ||
| 13 | Nürnberg | 122:165 | 55 | ||
| 14 | Hannover Scorpions | 119:161 | 51 | ||