Düsseldorf - Es wird das ultimativ heißeste Viertelfinale: DEG gegen die Krefeld Pinguine. Die „Straßenbahn-Playoffs“ sind Adrenalin pur - für die Teams und die Fans. Ein Derby, das rockt!
Umso passender stimmte sich die Metro Stars-Truppe auf die Duelle ein: Montagabend düste das komplette Team nach Oberhausen, um AC/DC (übersetzt: Gleichstrom/ Wechselstrom) live mitzuerleben und sich von den fetzigen Hardrock-Hits „unter Strom“ setzen zu lassen.Aber auch auf dem Eis läuft es gut.
„Die Jungs machen einen konzentrierten Eindruck, sind eng zusammengerückt. Sie wissen genau, dass das eine sehr schwere Serie wird“, so Trainer Harold Kreis. „Die verletzten Spieler werden wieder fit sein. Bazany, Reimer und Collins schaffen es sicher, selbst Kaufmann hat nur noch wenig Probleme und konnte schon wieder eine volle Einheit absolvieren.“ Heißt: Die DEG geht in Bestbesetzung ins Rennen.
Und hofft, in den Meister-Serien wieder groß aufzutrumpfen. Wie vergangene Spielzeit, als es bis ins fünfte Halbfinale ging.
Doch obwohl damit beste Werbung in eigener Sache betrieben wurde und die Metro Stars auch in der aktuellen Saison bisher sportlich erfolgreich waren (Dritter), gingen die Zuschauerzahlen drastisch zurück.
Konsequenz: Die DEG senkt für die neue Saison die Eintrittspreise. Um bis zu 30 Prozent! Besonderer Clou: Die ersten neun Spiele (September/Oktober) gibt es zum Schnäppchenkurs. Zum Beispiel: Stehplatz für 10 statt 14 Euro, Sitzplatz sogar ab 15 Euro!
Lesen Sie auch:
Straßenbahn-Duell von DEG und Pinguinen: Bammel vor der Bimmelbahn ›
13. Anlauf: DEG-Kapitän Kreutzer will endlich den Titel ›
Samba-Party für die DEG-Sieger
„Wir sind stolz auf unser Team, Halleluja“, sang die riesige Düsseldorfer Fan-Kolonie nach der Schluss-Sirene, feierte fröhlich den hauchdünnen 3:2-Sieg ihrer Lieblinge bei den Icetigers.
DEG: Von Krefeld wieder böse verprügelt
„Das tut richtig weh“, muss Kapitän Daniel Kreutzer zugeben. Vor allem den einzigen echten Düsseldorfer im DEG-Team schmerzen die Pleiten in den Prestige-Duellen mit den Nachbarn ganz besonders.
Pinguine verderben der DEG die Partylaune
Sehenswerte Prügeleien beim Straßenbahn-Derby. Kreutzer: „Piettas Schuld: Er hat uns und die Fans nach seinem Tor provoziert.”
| Mannschaft | Tore | Punkte | |||
| 1 | Eisbären Berlin | 138:108 | 80 | ||
| 2 | Adler Mannheim | 142:120 | 77 | ||
| 3 | Wolfsburg | 144:98 | 76 | ||
| 4 | ERC Ingolstadt | 135:118 | 76 | ||
| 5 | Straubing Tigers | 133:118 | 70 | ||
| 6 | Hamburg Freezers | 112:117 | 65 | ||
| 7 | DEG Metro Stars | 133:140 | 64 | ||
| 8 | EHC München | 102:103 | 61 | ||
| 9 | Kölner Haie | 107:116 | 61 | ||
| 10 | Augsburger Panther | 104:108 | 60 | ||
| 11 | Krefeld Pinguine | 109:125 | 59 | ||
| 12 | Iserlohn Roosters | 117:135 | 59 | ||
| 13 | Nürnberg | 96:131 | 41 | ||
| 14 | Hannover Scorpions | 94:129 | 39 | ||