Köln - Es war alles viel schlimmer als gedacht! Die Katastrophen-Saison hätte die Kölner Haie fast eliminiert.
Allein durch Zuschauereinbußen und die verpassten Playoffs steht der KEC vor einem Schuldenberg von geschätzten zwei Millionen Euro. Bei einem Gesamt-Etat von 8,5 Millionen Euro wäre jedes andere Unternehmen längst zusammengebrochen.
Was den Klub zudem ins Mark traf: Mäzen Heinz-Hermann Göttsch konnte in dieser Saison nur noch wenig finanzielle Unterstützung geben. Nachdem er im EXPRESS-Interview Alarm geschlagen hatte, wurden wohl einige in der Stadt wachgerüttelt.
Und jetzt sehen die Verantwortlichen endlich wieder Licht am Ende des Tunnels. Nach EXPRESS-Informationen stehen die Haie kurz vor der Rettung. Eine Investoren-Gruppe aus ungefähr zehn Personen soll bereit sein, den Klub aufzufangen.
KEC-Geschäftsführer Thomas Eichin bestätigt: „Im Dezember standen wir kurz vor dem K.o. Es war in der Tat dramatischer, als wir es nach außen kommuniziert haben. Aber wir haben, wie angekündigt, die Ärmel hochgekrempelt und mit der Unternehmensberatung Ziems & Partner ein Rettungskonzept erstellt.“
Dann wurden auch mit den Kontakten von Göttsch in den vergangen Wochen Investoren aus der Region gefunden, die die Verbindlichkeiten tilgen wollen und langfristig dem Verein als Hauptgesellschafter zur Verfügung stehen werden.
Eichin will noch keine Namen bestätigen: „Es gibt private und institutionelle Investoren, die bereit stehen. Mit den Investoren sind wir so gut wie durch, jetzt verhandeln wir nur noch mit den Banken. Ich hoffe, dass wir bald alles festzurren können.“
Im Nachhinein wird nun auch deutlich, dass die Haie keine Top-Spieler mehr nachkaufen konnten und fast tatenlos in die sportliche Krise rutschten. Auch die Abgabe von drei Spielern vor wenigen Wochen war überlebensnotwendig, weil einfach an allen Ecken das Geld fehlt.Eichin kann nun aber etwas durchpusten:
„Die LANXESS arena unterstützt uns mehr als partnerschaftlich und alle Sponsoren halten uns die Treue. Mit den neuen Investoren könnten wir jetzt alles auf breitere Füße stellen und werden in der neuen Saison eine Mannschaft präsentieren, die ganz oben mitspielen kann.“
Pinguine verderben der DEG die Partylaune
Sehenswerte Prügeleien beim Straßenbahn-Derby. Kreutzer: „Piettas Schuld: Er hat uns und die Fans nach seinem Tor provoziert.”
DEG als Farmteam zurück zur Brehmstraße?
Vielleicht gibt es bald zwei Top-Eishockeyteams in Düsseldorf: eine DEL-Truppe und eine KHL-Mannschaft! Die von Russland aus gestartete, kontinentale Eishockeyliga sieht sich als Konkurrenzprodukt der NHL!
Mit Euphorie ins nächste Derby!
Hamburg abgefiedelt, Köln geputzt, die DEG ist wieder da! Den Schwung wollen Trainer Jeff Tomlinson und seine Mannschaft jetzt in die nächsten Spiele mitnehmen. Tomlinson weiß: Der Wendepunkt ist da, das Team lässt sich nicht hängen.
| Mannschaft | Tore | Punkte | |||
| 1 | Eisbären Berlin | 138:108 | 80 | ||
| 2 | Adler Mannheim | 142:120 | 77 | ||
| 3 | ERC Ingolstadt | 135:117 | 76 | ||
| 4 | Wolfsburg | 136:98 | 73 | ||
| 5 | Straubing Tigers | 132:116 | 69 | ||
| 6 | Hamburg Freezers | 112:117 | 65 | ||
| 7 | EHC München | 101:101 | 61 | ||
| 8 | DEG Metro Stars | 130:138 | 61 | ||
| 9 | Kölner Haie | 107:116 | 61 | ||
| 10 | Iserlohn Roosters | 117:127 | 59 | ||
| 11 | Augsburger Panther | 103:108 | 57 | ||
| 12 | Krefeld Pinguine | 107:124 | 56 | ||
| 13 | Nürnberg | 94:128 | 41 | ||
| 14 | Hannover Scorpions | 92:128 | 37 | ||