Empfehlen | Drucken | Kontakt03.01.2009 - 00:00 Uhr

Playoff-Teilnahme wäre ein Wunder: Haie, spielt mal wieder wie Männer!

Von ARNO SCHMITZ
Der Anfang vom Ende: Rene Corbet trifft zum 2:0  für die Adler Mannheim.
Der Anfang vom Ende: Rene Corbet trifft zum 2:0 für die Adler Mannheim.
Foto: Michels

Köln - Da war es wieder, das fiese Gesicht der Haie: Beim 2:5 in Mannheim ließen sie sich schon im ersten Drittel widerstandslos abschlachten - nur drei Tage nach dem Überraschungssieg bei Meister Berlin.

Wenn ich wüsste, woran es liegt, würde ich es ändern“, ist auch Sportchef Rodion Pauels ratlos: „Dem ersten Tor ging ein katastrophaler Fehler voraus (Moritz Müller und Mats Trygg/d.Red.), danach haben wir unsere Ordnung nicht wiedergefunden.“

Weil das in dieser Seuchensaison immer wieder passiert, glauben nur noch passionierte Optimisten an das Erreichen von Pre-Playoff-Platz zehn. Damit es noch reichen könnte, müsste wohl in den 16 verbleibenden Spielen ein Schnitt von zwei Punkten pro Partie her - den haben nur Spitzenreiter Hannover und annähernd die Verfolger Berlin und Mannheim.

Pauels will die Hoffnung nicht aufgeben: „Der Glaube ist immer noch da. Natürlich wird es immer enger und gewiss nicht nicht einfach, aber wir werden weiter Gas geben.“ Weiter?

Die Haie müssten jetzt mal anfangen, doch ob dies ausgerechnet am Sonntag (14.30 Uhr/LANXESS arena) gegen Krefeld gelingt, scheint mehr als zweifelhaft. Gegen die Pinguine gab es in dieser Saison mit 1:6 und 0:6 bereits zwei Mega-Pleiten. „Da haben wir zwei Mal blamabel ausgesehen“, sagt Pauels: „Das hat der Trainer der Truppe gestern noch einmal eingebläut - das ist heute ein Charakterspiel.“

Ob die Haie ihr Herz noch einmal zurückfinden? Besonders an das 0:6 vom 23. November in Krefeld denkt Pauels mit Schrecken zurück: „Das war das schlechteste Spiel der Kölner Haie seit Jahren. Das war Männer gegen Kinder - so was passiert nur ein Mal im Leben.“

Na hoffentlich - am Sonntag muss ein Sieg her. Pauels: „Egal wie!“ Klingt irgendwie nach Zweckoptimismus.

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1 Eisbären Berlin 171:140 95
2 ERC Ingolstadt 168:150 93
3 Wolfsburg 174:122 91
4 Adler Mannheim 171:148 90
5 Hamburg Freezers 149:149 83
6 Straubing Tigers 161:151 80
7 DEG Metro Stars 162:167 80
8 Augsburger Panther 135:131 79
9 Kölner Haie 135:145 78
10 Iserlohn Roosters 150:150 77
11 EHC München 124:135 71
12 Krefeld Pinguine 126:153 69
13 Nürnberg 122:165 55
14 Hannover Scorpions 119:161 51
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