Empfehlen | Drucken | Kontakt01.03.2009 - 00:00 Uhr

Playoff-Knaller!: Pinguine fordern die DEG heraus

Von OTTO KRAUSE und CHRIS BAUMEISTER
Im letzten Vorrunden-Match gegen die Kassel Huskies bestaunen Andy Hedlund (li.) und Peter Ratchuk, wie Torwart Jochen Reimer gegen die Huskies Christ und Saggau kämpft.
Im letzten Vorrunden-Match gegen die Kassel Huskies bestaunen Andy Hedlund (li.) und Peter Ratchuk, wie Torwart Jochen Reimer gegen die Huskies Christ und Saggau kämpft.
Foto: Hesse

Düsseldorf/Krefeld - Als die Kufenflitzer von den Kassel Huskies, die die dezimierte DEG im letzten Vorrunden-Match mit 3:2 in die Knie gezwungen hatten, auf dem Dome-Eis mit ihren Fans mit einer doppelten Siegerraupe die große Abschiedssause zelebrierten, gab es in den Katakomben nur ein Thema: Das Traum-Viertelfinale!

Weil die Metro Stars im Abschluss-Klassement Platz drei belegen und der KEV nach einem starken Schlussdrittel und einem 3:1-Triumph über Verfolger Augsburg seinen sechsten Platz betonierte, kommt es zum rheinschen Kracher: DEG gegen Pinguine!

„Besser hätte es nicht laufen können. Das ist das, was alle wollten“, jubelte Düsseldorfs Kapitän Daniel Kreutzer nach dem Saisonfinale. „Rivalität ohne Ende, Emotion pur. Beide Hallen werden voll sein, ein Leckerbissen für die Fans. Ich erwarte Top-Spiele von zwei Teams, die sich nichts schenken werden.“

Schon beim letzten Duell am Karnevalssonntag › (7:3 für die DEG) brachten über 9000 Eishockey-Anhänger den Dome zum Brodeln, aber auch der KönigPALAST wird bis zum Bersten voll sein. Ein warmer Geldsegen für beide Klubs, den sie bestens gebrauchen können. Und maximal sieben prickelnde Hits (wer viermal gewonnen hat, steht im Halbfinale) für die Fans beider Lager, die die Stadien jeweils in Hexenkessel verwandeln werden.

„Davon lebt dieser Sport. Das wird ein absolutes Highlight“, freut sich Metro Stars-Teamleiter Walter Köberle. Trainer Harold Kreis warnt aber: „Bis auf das letzte Spiel waren das gegen den KEV alles enge Duelle, die sogar meist erst in der Verlängerung oder im Penaltyschießen entschieden wurden.“

Ein Ärgernis gibt es trotzdem: Weil die DEG gegen Kassel verlor und die Haie in Ingolstadt patzten (so zogen die Huskies noch an Köln vorbei) gibt es wegen der Gruppeneinteilung in der übernächsten Saison nur ein Heimspiel gegen die Haie - das verursacht mindestens ein 100 000-Euro-Loch in der Kasse…Das ist das, was alle wollten. Rivalität ohne Ende, Emotion pur. Beide Hallen werden voll sein, ein Leckerbissen für die Fans.

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1 Eisbären Berlin 171:140 95
2 ERC Ingolstadt 168:150 93
3 Wolfsburg 174:122 91
4 Adler Mannheim 171:148 90
5 Hamburg Freezers 149:149 83
6 Straubing Tigers 161:151 80
7 DEG Metro Stars 162:167 80
8 Augsburger Panther 135:131 79
9 Kölner Haie 135:145 78
10 Iserlohn Roosters 150:150 77
11 EHC München 124:135 71
12 Krefeld Pinguine 126:153 69
13 Nürnberg 122:165 55
14 Hannover Scorpions 119:161 51
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