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Olympia in weiter Ferne: Peinliche 1:8-Klatsche gegen Tschechien

Trainer Jakob Kölliker ist fassungslos. Auch Christoph Ullmann schaut bedröppelt.
Trainer Jakob Kölliker ist fassungslos. Auch Christoph Ullmann schaut bedröppelt.
 Foto: dpa
Stockholm –  

Kein Aufbäumen, kein Olympia-Ticket: Mit der zweiten peinlichen Klatsche innerhalb von 44 Stunden hat das deutsche Eishockey-Nationalteam bei der WM auch die direkte Olympia-Qualifikation verspielt.

Zwei Tage nach dem 4:12-Debakel gegen Norwegen verabschiedete sich die sichtlich mitgenommene Mannschaft von Bundestrainer Jakob Kölliker mit einem 1:8 gegen Tschechien aus dem Turnier und hat damit das letzte Direkt-Ticket für die Winterspiele 2014 in Sotschi vergeigt. Jetzt muss die DEB-Auwahl ihr Olympia-Startrecht bei einem mühsamen Qualifikationsturnier im Februar nächsten Jahres erkämpfen.

„Wir haben alles versucht und uns nicht aufgegeben“, sagte Kölliker. Seine Spieler aber wurden wesentlich deutlicher. „Nach so einem Spiel wie gegen Norwegen steckt man tief in der Scheiße. Da ist es schwer, wieder rauszukommen“, so Alexander Barta, während Kapitän Marcel Goc feststellte: „Wir sind den Tschechen nur hinterhergelaufen. Das ist enttäuschend.“

Für Kölliker war dieses erneute Debakel vermutlich das letzte Spiel als deutscher Bundestrainer.

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