Der Geschäftsführer der Kölner Haie, Thomas Eichin, sieht in der derzeitigen Krise des Klubs auch eine große Chance.
Denn nun sei die Chance da, „den Kostenapparat drastisch auszudünnen“. Job-Angst im Herzen der Haie.
Immerhin arbeiten auf der Geschäftsstelle des KEC 19 Mitarbeiter, es ist die größte Geschäftsstelle der Deutschen Eishockey-Liga. Jetzt soll der Verwaltungs-Wasserkopf des KEC platzen.
Schon vor zwei Jahren haben die Bosse der Lanxess-Arena den Vorschlag unterbreitet, Verwaltungsaufgaben mit ihrem vorhandenen Personal zu übernehmen. Doch das lehnten die Haie bisher immer ab.
Nun lenkt Eichin in der Krise ein. Dabei geht es neben den Mitarbeitern auf der Geschäftsstelle auch um seinen Job. Würden die Verwaltungsaufgaben von der Arena übernommen, könnte der KEC im Etat (insgesamt 9 Millionen Euro) bis zu einer Million Euro sparen.
Allein Eichin verdient als Geschäftsführer geschätzte 180.000 Euro (Vertrag bis 2013). Mit dem sportlichen Niedergang der letzten beiden Jahre will er nichts zu tun haben: „Ich bin nicht für alles verantwortlich.“
Falls nun die Haie-Gesellschafter um Ralf Pape entscheiden, in Zukunft bei den Verwaltungsaufgaben ganz eng mit der Arena zusammenzuarbeiten, könnte die Arena auch den Geschäftsführer für die außersportlichen Dinge wie Finanzen, Marketing und Ticketverkauf stellen.
Das sportliche Management mit Bill Stewart an der Spitze bliebe von den Einsparungen unberührt. Pape sagt auf EXPRESS-Anfrage: „Ich will mich momentan zu all diesen Dingen nicht öffentlich äußern.“ Die Arena wartet nun ihrerseits darauf, dass die Haie auf sie zukommen.
Haie angeln sich Slowenen-Star
Die Kaderplanung für die neue Saison ist bei den Haien bereits in vollem Gange: Die jüngste Verpflichtung der Kölner heißt Rok Ticar und ist Nationalspieler in Slowenien.
DEG ist gerettet und beantragt DEL-Lizenz
„Das ist ein toller Tag. Vor fast fünf Monaten hatten wir damit nicht gerechnet. Es war ein hartes Stück Arbeit“, sagte DEG-Geschäftsführer Elmar Schmellenkamp.
Red Bull verleiht der Eishockey-Liga Flügel
Der EHC München war mausetot. München schien als Standort für eine Eishockey-Mannschaft nicht zu taugen. Die Lizenz sollte an einen anderen Standort vergeben werden. Doch jetzt wird alles gut, denn ein neuer Hauptsponsor ist gefunden.
| Mannschaft | Tore | Punkte | |||
| 1 | Eisbären Berlin | 171:140 | 95 | ||
| 2 | ERC Ingolstadt | 168:150 | 93 | ||
| 3 | Wolfsburg | 174:122 | 91 | ||
| 4 | Adler Mannheim | 171:148 | 90 | ||
| 5 | Hamburg Freezers | 149:149 | 83 | ||
| 6 | Straubing Tigers | 161:151 | 80 | ||
| 7 | DEG Metro Stars | 162:167 | 80 | ||
| 8 | Augsburger Panther | 135:131 | 79 | ||
| 9 | Kölner Haie | 135:145 | 78 | ||
| 10 | Iserlohn Roosters | 150:150 | 77 | ||
| 11 | EHC München | 124:135 | 71 | ||
| 12 | Krefeld Pinguine | 126:153 | 69 | ||
| 13 | Nürnberg | 122:165 | 55 | ||
| 14 | Hannover Scorpions | 119:161 | 51 | ||