Köln - Er ist der heißeste Kandidat auf den Trainerposten bei den Kölner Haien.
Nach seinem Verhandlungsbesuch in Köln sagte der Tscheche Alois Hadamczik (56) im EXPRESS-Interview: „Die Haie sind mein Herzens-Wunsch, ich habe großes Interesse.“
Doch wer ist der Mann, der bald beim KEC einen Vertrag unterzeichnen soll? Seine Vita ist mehr als atemberaubend. Hadamczik spielte selbst nie hochklassig Eishockey, hat sich stetig nach oben gearbeitet.
In den 90ern war er Trainer beim deutschen Drittligisten Sonthofen, wechselte danach zu Zweitligist Füssen, dem damaligen Farmteam der Kölner Haie. Danach ging er zurück nach Tschechien, wo er Sparta Prag trainierte und es bis zum Nationaltrainer brachte. Mit NHL-Stars wie Jaromir Jagr holte er Olympia-Bronze 2006 und wurde Vize-Weltmeister.
Nebenbei wurde Hadamczik zum Selfmade-Millionär mit Grundstücksspekulationen sowie einem Abstecher zum Fußball. Sein Bruder Evzen Hadamczik war in den 70er Jahren erfolgreich Trainer beim Fußball-Klub Banik Ostrau. Leider verstarb er viel zu früh im Alter von 45 Jahren.
Alois versprach seinem großen Bruder vor dessen Tod, immer ein Auge auf Ostrau zu haben. Als der Klub Ende der 90er in Schwierigkeiten geriet, half Alois als Mit-Eigner aus. In dieser Zeit entdeckte er den tschechischen Superstürmer Milan Baros, war sein Mentor und Berater.
Im Jahr 2001 verkaufte er ihn für 5,3 Millionen Euro von Ostrau an den FC Liverpool. Mittlerweile spielt Baros bei Galatasaray Istanbul. KEC-Boss Thomas Eichin hofft nun auf Hadamcziks Zusage: „Der KEC braucht so einen starken Mann. Sein Lebenslauf ist beeindruckend, er weiß, wie man sich durchsetzt.“
Haie angeln sich Slowenen-Star
Die Kaderplanung für die neue Saison ist bei den Haien bereits in vollem Gange: Die jüngste Verpflichtung der Kölner heißt Rok Ticar und ist Nationalspieler in Slowenien.
DEG ist gerettet und beantragt DEL-Lizenz
„Das ist ein toller Tag. Vor fast fünf Monaten hatten wir damit nicht gerechnet. Es war ein hartes Stück Arbeit“, sagte DEG-Geschäftsführer Elmar Schmellenkamp.
Red Bull verleiht der Eishockey-Liga Flügel
Der EHC München war mausetot. München schien als Standort für eine Eishockey-Mannschaft nicht zu taugen. Die Lizenz sollte an einen anderen Standort vergeben werden. Doch jetzt wird alles gut, denn ein neuer Hauptsponsor ist gefunden.
| Mannschaft | Tore | Punkte | |||
| 1 | Eisbären Berlin | 171:140 | 95 | ||
| 2 | ERC Ingolstadt | 168:150 | 93 | ||
| 3 | Wolfsburg | 174:122 | 91 | ||
| 4 | Adler Mannheim | 171:148 | 90 | ||
| 5 | Hamburg Freezers | 149:149 | 83 | ||
| 6 | Straubing Tigers | 161:151 | 80 | ||
| 7 | DEG Metro Stars | 162:167 | 80 | ||
| 8 | Augsburger Panther | 135:131 | 79 | ||
| 9 | Kölner Haie | 135:145 | 78 | ||
| 10 | Iserlohn Roosters | 150:150 | 77 | ||
| 11 | EHC München | 124:135 | 71 | ||
| 12 | Krefeld Pinguine | 126:153 | 69 | ||
| 13 | Nürnberg | 122:165 | 55 | ||
| 14 | Hannover Scorpions | 119:161 | 51 | ||