Bibber-Finale für die Haie: Am Dienstag in Mannheim und Freitag gegen Iserlohn müssen Punkte her, sonst droht Sonntag der ein oder andere Herzinfarkt. Denn am letzten Vorrundenspieltag sind die spielfreien Kölner zum Zuschauen auf der Couch verdammt und müssten im schlimmsten Fall sehen, wie Krefeld oder Iserlohn sie noch aus den Playoffs kegeln – das wäre nicht nur sportlich, sondern auch finanziell eine Katastrophe.
„Wir dürfen jetzt auf keinen Fall anfangen rumzurechnen“, fordert Geschäftsführer Thomas Eichin: „In Mannheim sind heute drei Punkte zu vergeben - nach dem Spiel schauen wir, was wir und was die Konkurrenten geholt haben. Es ist nichts berechenbar - in Hamburg haben wir uns kurz geärgert, aber dann gesehen, wie wertvoll der eine Punkt doch war.“
Noch haben es die Haie selber in der Hand. Geht es aber Dienstag bei den Adlern schief, wird schon das Freitagsspiel gegen den direkten Kontrahenten Iserlohn zur ultimativen Nervenschlacht.
Dass Kölns Top-Stürmer Christoph Ullmann aufgrund der finanziellen Notlage bereits an den heutigen Gegner verkauft wurde, wie aus Mannheim zu hören war, dementiert Eichin: „Ich weiß davon nichts. Ullmann hat Vertrag, deshalb stellt sich diese Frage nicht.“ Auch der Stürmer selbst sagt: „Da ist überhaupt nichts dran.“
Ullmann zur Dienstags- Partie: „Wir müssen gewinnen, das ist ungemein wichtig. Es wäre schön, wenn wir Sonntag nicht mehr zittern müssten.“ Das Restprogramm der Kandidaten für Platz zehn:
Haie (Platz 10, 74 Punkte): Mannheim (A), Iserlohn (H).
Krefeld (Platz 11, 69 Punkte): Straubing (A), Berlin (A), Kassel (H).
Iserlohn (Platz 12, 68 Punkte): Wolfsburg (A), Köln (A), Mannheim (H).
Haie angeln sich Slowenen-Star
Die Kaderplanung für die neue Saison ist bei den Haien bereits in vollem Gange: Die jüngste Verpflichtung der Kölner heißt Rok Ticar und ist Nationalspieler in Slowenien.
DEG ist gerettet und beantragt DEL-Lizenz
„Das ist ein toller Tag. Vor fast fünf Monaten hatten wir damit nicht gerechnet. Es war ein hartes Stück Arbeit“, sagte DEG-Geschäftsführer Elmar Schmellenkamp.
Red Bull verleiht der Eishockey-Liga Flügel
Der EHC München war mausetot. München schien als Standort für eine Eishockey-Mannschaft nicht zu taugen. Die Lizenz sollte an einen anderen Standort vergeben werden. Doch jetzt wird alles gut, denn ein neuer Hauptsponsor ist gefunden.
| Mannschaft | Tore | Punkte | |||
| 1 | Eisbären Berlin | 171:140 | 95 | ||
| 2 | ERC Ingolstadt | 168:150 | 93 | ||
| 3 | Wolfsburg | 174:122 | 91 | ||
| 4 | Adler Mannheim | 171:148 | 90 | ||
| 5 | Hamburg Freezers | 149:149 | 83 | ||
| 6 | Straubing Tigers | 161:151 | 80 | ||
| 7 | DEG Metro Stars | 162:167 | 80 | ||
| 8 | Augsburger Panther | 135:131 | 79 | ||
| 9 | Kölner Haie | 135:145 | 78 | ||
| 10 | Iserlohn Roosters | 150:150 | 77 | ||
| 11 | EHC München | 124:135 | 71 | ||
| 12 | Krefeld Pinguine | 126:153 | 69 | ||
| 13 | Nürnberg | 122:165 | 55 | ||
| 14 | Hannover Scorpions | 119:161 | 51 | ||