Herber Rückschlag für die Kölner Haie im Kampf um die Pre-Playoff-Plätze.
Bei den Hamburg Freezers gab es eine 3:4-Pleite nach Penaltyschießen. Ausgerechnet bei den Freezers straucheln die Haie.
Die Hamburger dümpeln seit Wochen im Niemandsland der Liga herum, können weder absteigen noch in den Kampf um die Playoffs eingreifen. Doch gegen das neue Team von Ex-Hamburg-Trainer Bill Stewart waren alle top-motiviert.
Dabei hatten die Kölner durch Treffer von Ciernik und Frosch mit 1:0 und 2:1 geführt. Doch die gut 8.000 Fans in Hamburg wunderten sich über die äußerst schwache Abwehrleistung der Haie. So kamen die Gastgeber zum 3:2.
Mit Glück retteten sich die Kölner durch einen Treffer von Marc Chouinard drei Minuten vor dem Ende noch in die Verlängerung. Da passiert nix, und im Penaltyschießen versagen die Kölner Marcel Müller, Ivan Ciernik und Christoph Ullmann. Hamburgs Fortier macht dagegen das Tor zum 4:3 für Hamburg.
Enttäuschung pur bei den Kölner Verantwortlichen. Selbst bei den mental schon im Urlaub weilenden Hamburgern gibt's keinen Sieg. Es gibt nur ein Pünktchen Hoffnung. Die Konkurrenten Krefeld und Iserlohn haben beide noch ein Spiel mehr zu absolvieren.
Am Freitag kommt es dann zum Knaller um Platz zehn in der LanxessArena gegen Iserlohn. Und was das bedeutet, ahnt Kölns Torhüter Lars Weibel: „Es bleibt eng, und es wird verdammt hart. Wir müssen weiter jedes Spiel wie ein Endspiel angehen.“ Dass die Mannschaft in Mannheim am Dienstag punkten kann, scheint nahezu unmöglich.
Nur fünf Haie gar nicht jeck
Während die meisten Haie-Spieler am Donnerstag bei der KEC-Karnevals-Sitzung in der Hofburg Pullman feiern dürfen, befinden sich fünf Stars beim Länderspiel in Weißrussland.
Tomlinson-Erbe: Welcher Trumpf sticht?
Geht Jeff, setzt Manager Köberle auf einen deutschen Coach. Krinner, Brittig, Rumrich, Drasaitl sind im „Angebot“.
DEG-Zukunft: Walters wichtigste Woche
Manager Walter Köberle hat viel zu tun: Nach den zahllosen Abgängen muss er die neue Truppe für die kommende Saison aufstellen. Die Personalie Ben Gordon steht dabei ganz oben auf der Agenda.
| Mannschaft | Tore | Punkte | |||
| 1 | Eisbären Berlin | 138:108 | 80 | ||
| 2 | Adler Mannheim | 142:120 | 77 | ||
| 3 | Wolfsburg | 144:98 | 76 | ||
| 4 | ERC Ingolstadt | 135:118 | 76 | ||
| 5 | Straubing Tigers | 133:118 | 70 | ||
| 6 | Hamburg Freezers | 112:117 | 65 | ||
| 7 | DEG Metro Stars | 133:140 | 64 | ||
| 8 | EHC München | 102:103 | 61 | ||
| 9 | Kölner Haie | 107:116 | 61 | ||
| 10 | Augsburger Panther | 104:108 | 60 | ||
| 11 | Krefeld Pinguine | 109:125 | 59 | ||
| 12 | Iserlohn Roosters | 117:135 | 59 | ||
| 13 | Nürnberg | 96:131 | 41 | ||
| 14 | Hannover Scorpions | 94:129 | 39 | ||