Als 72 Sekunden vor Schluss Goalie Lars Weibel das Eis verlässt, spielen die Kölner Haie sogar kurzzeitig 6 gegen 3 Überzahl. Stephane Julien hämmert den Puck an den Pfosten - Pech.
Dann ertönt die Sirene. 2:3-Pleite in Hannover. Helau statt Alaaf! Die direkte Playoff-Qualifikation ist fott.
Nach dem ersten Drittel führten die Haie dank einer starken Leistung sogar noch 2:0, doch im Mitteldrittel drehte sich das Spiel zugunsten der Gastgeber.
Zu allem Überfluss kassierte Stürmer Jason Jaspers nach einem Foul mit Verletzungsfolge noch eine Fünfminutenstrafe plus Spieldauer, gleichbedeutend automatisch mit einem Spiel Sperre.
Marcel Müller schäumt: „Das Spiel haben wir selbst vergeigt. Wir haben viel zu viel auf der Strafbank gesessen und Hannover damit aufgebaut.“ Auch für Andi Renz ist die achte Pleite im neunten Auswärtsspiel wie eine Finalniederlage. „Das war ein 6-Punkte-Spiel und ganz klar unsere letzte richtige Chance, uns direkt für die Playoffs zu qualifizieren.“
Viel Frust bei den Haien, stocksauer stampften sie nach dem Spiel in die Kabine. Der Umweg über die Pre-Playoffs ist nun endgültig unausweichlich. Dort besteht dann die Zusatzchance, nachträglich noch in die Playoffs einzuziehen.
Nicht nur sportlich ist das kein Zückerchen, auch die weitere Zukunftsplanung gerät damit ins Stocken. Spielerverträge werden weiter auf Eis gelegt. Für Renz ist das keine Lösung. Er will nach Karneval eine Entscheidung. „In der Spielpause ziehe ich mich in meine Heimat Schwarzwald zurück und will mich dann festlegen.“ Für oder gegen die Haie…
1000 Jecke bei Haie-Sitzung
Hoch her ging es Donnerstag bei der Karnevalssitzung der Kölner Haie und Sponsor Gilden im Pulmann, der Hochburg des Kölner Dreigestirns.
Nur fünf Haie gar nicht jeck
Während die meisten Haie-Spieler am Donnerstag bei der KEC-Karnevals-Sitzung in der Hofburg Pullman feiern dürfen, befinden sich fünf Stars beim Länderspiel in Weißrussland.
Tomlinson-Erbe: Welcher Trumpf sticht?
Geht Jeff, setzt Manager Köberle auf einen deutschen Coach. Krinner, Brittig, Rumrich, Drasaitl sind im „Angebot“.
| Mannschaft | Tore | Punkte | |||
| 1 | Eisbären Berlin | 138:108 | 80 | ||
| 2 | Adler Mannheim | 142:120 | 77 | ||
| 3 | Wolfsburg | 144:98 | 76 | ||
| 4 | ERC Ingolstadt | 135:118 | 76 | ||
| 5 | Straubing Tigers | 133:118 | 70 | ||
| 6 | Hamburg Freezers | 112:117 | 65 | ||
| 7 | DEG Metro Stars | 133:140 | 64 | ||
| 8 | EHC München | 102:103 | 61 | ||
| 9 | Kölner Haie | 107:116 | 61 | ||
| 10 | Augsburger Panther | 104:108 | 60 | ||
| 11 | Krefeld Pinguine | 109:125 | 59 | ||
| 12 | Iserlohn Roosters | 117:135 | 59 | ||
| 13 | Nürnberg | 96:131 | 41 | ||
| 14 | Hannover Scorpions | 94:129 | 39 | ||