Erste Krise für Trainer Bill Stewart bei den Kölner Haien!
Die 1:4-Niederlage in Nürnberg war bereits die fünfte Pleite auf fremden Eis in Folge und die dritte Niederlage in Serie.
Die direkte Qualifikation für die Playoffs (Platz 6) ist so aus eigener Kraft fast nicht mehr möglich. In der Qualifikationsrunde könnten dann böse Gegner wie Frankfurt oder Mannheim drohen…
Torwart Lars Weibel wurde in Nürnberg überraschend geschont. Norm Maracle kam zu seinem ersten Einsatz. Er wirkte etwas nervös. Die zwischenzeitliche Nürnberger 2:1-Führung muss er wohl auf seine Kappe nehmen, als er vor dem Abstauber von Björn Barta den Puck nicht unter Kontrolle bekam.
Ob Weibel allerdings die Niederlage hätte verhindern können, bleibt fraglich. Denn Maracle und seine Vorderleute hatten auch Pech. Den Schlagschuss von Dan Spang fälschte Mats Trygg unglücklich zum 0:1-Rückstand ab.
Beim 1:3 fälscht Moritz Müller den Puck unhaltbar ins eigene Netz ab. Und der vermeintliche 2:2-Ausgleichstreffer durch Jason Jaspers wurde von Tomaten-Schiri Richard Schütz verweigert.
Er hatte zu unrecht zuvor abgepfiffen. Da halfen auch alle Beschwerden nichts. Stewart: „Dieses Spiel war unglücklich für uns. Speziell beim ersten und dritten Gegentor hatten wir viel Pech.“
Allerdings so richtig überzeugend war der Haie-Auftritt nur im zweiten Drittel – zu wenig. Das erste und letzte Drittel ging an die Gastgeber. Und so war die Niederlage verdient.
Nur fünf Haie gar nicht jeck
Während die meisten Haie-Spieler am Donnerstag bei der KEC-Karnevals-Sitzung in der Hofburg Pullman feiern dürfen, befinden sich fünf Stars beim Länderspiel in Weißrussland.
Tomlinson-Erbe: Welcher Trumpf sticht?
Geht Jeff, setzt Manager Köberle auf einen deutschen Coach. Krinner, Brittig, Rumrich, Drasaitl sind im „Angebot“.
DEG-Zukunft: Walters wichtigste Woche
Manager Walter Köberle hat viel zu tun: Nach den zahllosen Abgängen muss er die neue Truppe für die kommende Saison aufstellen. Die Personalie Ben Gordon steht dabei ganz oben auf der Agenda.
| Mannschaft | Tore | Punkte | |||
| 1 | Eisbären Berlin | 138:108 | 80 | ||
| 2 | Adler Mannheim | 142:120 | 77 | ||
| 3 | Wolfsburg | 144:98 | 76 | ||
| 4 | ERC Ingolstadt | 135:118 | 76 | ||
| 5 | Straubing Tigers | 133:118 | 70 | ||
| 6 | Hamburg Freezers | 112:117 | 65 | ||
| 7 | DEG Metro Stars | 133:140 | 64 | ||
| 8 | EHC München | 102:103 | 61 | ||
| 9 | Kölner Haie | 107:116 | 61 | ||
| 10 | Augsburger Panther | 104:108 | 60 | ||
| 11 | Krefeld Pinguine | 109:125 | 59 | ||
| 12 | Iserlohn Roosters | 117:135 | 59 | ||
| 13 | Nürnberg | 96:131 | 41 | ||
| 14 | Hannover Scorpions | 94:129 | 39 | ||