Düsseldorf – Um Punkt 22.15 Uhr fiel die Entscheidung von Schiedsrichter Willi Schimm: Spielabbruch!
Die Begegnung der DEG gegen Ingolstadt muss wiederholt werden. In der zweiten Drittelpause (20.45 Uhr) riss eine der Zamboni-Eismaschinen hinter einem der Tore ein riesiges Loch ins Eis und die darunter liegende Untereis-Werbung heraus.
„Ich habe schon ungefähr 10.000 NHL-Spiele gesehen, aber sowas habe ich noch nie erlebt“, wetterte Metro Stars-Manager Lance Nethery, der natürlich sinksauer war, weil seine DEG zu dem Zeitpunkt sicher 3:0 führte und auf dem Weg zum fünften Sieg nacheinander war.
„Ich bin nun schon 14 Jahre Profi, sowas ist mir noch nicht untergekommen“, meinte Kapitän Daniel Kreutzer kopfschüttelnd. „Ich hatte spontan gesagt: Zuschauer einpacken und ab zur Brehmstraße, um da das Schlussdrittel zu spielen.“
Fieberhaft wurde an dem Loch im Eis gewerkelt. „Wir versuchen alles“, hatte Geschäftsführer Elmar Schmellenkamp verkündet. Und tatsächlich tauchten plötzlich zwei Feuerwehrleute mit Gasflaschen auf. Inhalt Flüssiggas. Doch auch der Versuch das Eis sozusagen „von Hand“ wieder zuzufrieren funktionierte nicht.
„Das war ein technischer Fehler, definitiv kein menschliches Versagen“, so ISS Dome-Chef Manfred Kirschenstein. Das ist übrigens die Grundvoraussetzung dafür, dass das Match wiederholt wird und nicht für die Panther gewertet wird.
„Alle Fans, die eine Original-Eintrittskarte haben, sollen diese behalten und erhalten damit bei der Wiederauflage dieses Spiels freien Eintritt“, beruhigte Stadionsprecher Volker Boix die Fans über die Lautsprecher-Anlage.
Haie angeln sich Slowenen-Star
Die Kaderplanung für die neue Saison ist bei den Haien bereits in vollem Gange: Die jüngste Verpflichtung der Kölner heißt Rok Ticar und ist Nationalspieler in Slowenien.
DEG ist gerettet und beantragt DEL-Lizenz
„Das ist ein toller Tag. Vor fast fünf Monaten hatten wir damit nicht gerechnet. Es war ein hartes Stück Arbeit“, sagte DEG-Geschäftsführer Elmar Schmellenkamp.
Red Bull verleiht der Eishockey-Liga Flügel
Der EHC München war mausetot. München schien als Standort für eine Eishockey-Mannschaft nicht zu taugen. Die Lizenz sollte an einen anderen Standort vergeben werden. Doch jetzt wird alles gut, denn ein neuer Hauptsponsor ist gefunden.
| Mannschaft | Tore | Punkte | |||
| 1 | Eisbären Berlin | 171:140 | 95 | ||
| 2 | ERC Ingolstadt | 168:150 | 93 | ||
| 3 | Wolfsburg | 174:122 | 91 | ||
| 4 | Adler Mannheim | 171:148 | 90 | ||
| 5 | Hamburg Freezers | 149:149 | 83 | ||
| 6 | Straubing Tigers | 161:151 | 80 | ||
| 7 | DEG Metro Stars | 162:167 | 80 | ||
| 8 | Augsburger Panther | 135:131 | 79 | ||
| 9 | Kölner Haie | 135:145 | 78 | ||
| 10 | Iserlohn Roosters | 150:150 | 77 | ||
| 11 | EHC München | 124:135 | 71 | ||
| 12 | Krefeld Pinguine | 126:153 | 69 | ||
| 13 | Nürnberg | 122:165 | 55 | ||
| 14 | Hannover Scorpions | 119:161 | 51 | ||