Köln - Dieser Spieler wird niemals vergessen. Wenn die Mannschaft der Kölner Haie in der neuen Saison aufs Eis läuft, hat jeder Spieler am rechten Bund die Nummer 80 auf seinem Trikot.
Robert Müllers Nummer. Der Torwart war am 21. Mai 2009 im Alter von nur 28 Jahren an den Folgen seines Hirntumors verstorben. Starverteidiger Andreas Renz: „Die Idee mit seiner Nummer hatten wir alle zusammen. Wir wollten einfach zeigen, dass wir in Gedanken immer bei Robert sind.“
Trainer Igor Pavlov findet die Aktion sehr wichtig: „Das zeigt: Robert ist immer bei uns. Dass seine Nummer auf jedem Trikot dezent aufgedruckt ist, ist eine wichtige Ges te mit großer Bedeutung für uns.“
Stürmer Christoph Melischko ist mit dem „Gesamtpaket“ mehr als zufrieden: „Die neuen Hemden gefallen mir besser als die aus dem letzten Jahr. Mein Favorit ist das rote Outfit.“
Dieses wird hauptsächlich bei den Heimspielen getragen. Auswärts laufen die Haie in der Grundfarbe Weiß auf, das dritte Trikot ist schwarz. Als Ausweichtrikot ist das schwarze Stück traditionell etwas verspielter, hat in diesem Jahr einen Foto druck des Kölner Doms.
Die Trikots sind ab dem 9. August (zur Saisoneröffnungsfeier) erhältlich und kosten 82 Euro. Kinder- und Jugendgrößen sind für 69 Euro erhältlich. Auch in dieser Saison haben einige Fans bei der Gestaltung der Trikots mitgewirkt.Bemerkenswert ist die Verantwortung des Haie-Partners Gilden Kölsch.
Im Sinne des Jugendschutzes verzichtet die Brauerei bewusst auf eine Präsenz bei den Kinder- und Jugendgrößen. Diese Trikots haben also keine Alkoholwerbung aufgedruckt.Ab Montag steigt die Truppe dann in die intensive Vorbereitung ein. Um 7.30 Uhr geht es mit einem gemeinsamen Frühstück los.
Haie angeln sich Slowenen-Star
Die Kaderplanung für die neue Saison ist bei den Haien bereits in vollem Gange: Die jüngste Verpflichtung der Kölner heißt Rok Ticar und ist Nationalspieler in Slowenien.
DEG ist gerettet und beantragt DEL-Lizenz
„Das ist ein toller Tag. Vor fast fünf Monaten hatten wir damit nicht gerechnet. Es war ein hartes Stück Arbeit“, sagte DEG-Geschäftsführer Elmar Schmellenkamp.
Red Bull verleiht der Eishockey-Liga Flügel
Der EHC München war mausetot. München schien als Standort für eine Eishockey-Mannschaft nicht zu taugen. Die Lizenz sollte an einen anderen Standort vergeben werden. Doch jetzt wird alles gut, denn ein neuer Hauptsponsor ist gefunden.
| Mannschaft | Tore | Punkte | |||
| 1 | Eisbären Berlin | 171:140 | 95 | ||
| 2 | ERC Ingolstadt | 168:150 | 93 | ||
| 3 | Wolfsburg | 174:122 | 91 | ||
| 4 | Adler Mannheim | 171:148 | 90 | ||
| 5 | Hamburg Freezers | 149:149 | 83 | ||
| 6 | Straubing Tigers | 161:151 | 80 | ||
| 7 | DEG Metro Stars | 162:167 | 80 | ||
| 8 | Augsburger Panther | 135:131 | 79 | ||
| 9 | Kölner Haie | 135:145 | 78 | ||
| 10 | Iserlohn Roosters | 150:150 | 77 | ||
| 11 | EHC München | 124:135 | 71 | ||
| 12 | Krefeld Pinguine | 126:153 | 69 | ||
| 13 | Nürnberg | 122:165 | 55 | ||
| 14 | Hannover Scorpions | 119:161 | 51 | ||