„Deutscher Meister wird nur die DEG“, sangen die Fans bei der Ehrenrunde ihrer Lieblinge glücklich. Mit 5:1 fegten die Düsseldorfer nach einer bärenstarken Vorstellung die Iserlohn Roosters vom Dome-Eis – und erobern sich damit Platz 2 zurück!
Wir haben alle eine gute Leistung gezeigt“, so Flügelflitzer Patrick Reimer. „Jetzt wollen wir auch in den letzten vier Spielen Vollgas geben um unsere gute Position zu behaupten.“
Das Derby startete mit einem Paukenschlag. Gerade zehn Sekunden waren gespielt, da verhängte Schiri Piechaczek einen Penalty gegen die DEG, doch Swanson fand seinen Meister in Keeper „JS“ Aubin – ein Weckruf, nach dem der Vizemeister das Match voll im Griff hatten.
Allerdings gelang dem derzeit überragenden Kapitän Daniel Kreutzer erst 89 Sekunden vor der ersten Sirene die Führung. Nur 63 Sekunden später erhöhte Shane Joseph auf 2:0.
Nach Reimers 3:0 (nach 6 Spielen Tor-Flaute) feierten die Anhänger ihre gegenüber dem 1:4-Debakel in Mannheim, deutlich verbesserte Truppe. „Wenn die Jungs kollektiv an ihr Leistungslimit gehen, dann spielen wir um den Titel mit“, traut Trainer Harold Kreis seinem Team sogar den ganz großen Wurf zu. Gestern gelang ein wichtiger Schritt: Weil Wolfsburg spielfrei war und Frankfurt in Berlin mit 2:3 patzte, klettert die DEG wieder um zwei Plätze auf den lukrativen zweiten Rang.
Auch Insanas Ehrentreffer machte die Gastgeber nicht nervös, erneut Joseph und Evan Kaufmann rupften die Hähnchen mit einem Doppelschlag innerhalb von 38 Sekunden im Schlussabschnitt endgültig.
DEG-Zukunft: Walters wichtigste Woche
Manager Walter Köberle hat viel zu tun: Nach den zahllosen Abgängen muss er die neue Truppe für die kommende Saison aufstellen. Die Personalie Ben Gordon steht dabei ganz oben auf der Agenda.
Samba-Party für die DEG-Sieger
„Wir sind stolz auf unser Team, Halleluja“, sang die riesige Düsseldorfer Fan-Kolonie nach der Schluss-Sirene, feierte fröhlich den hauchdünnen 3:2-Sieg ihrer Lieblinge bei den Icetigers.
DEG: Von Krefeld wieder böse verprügelt
„Das tut richtig weh“, muss Kapitän Daniel Kreutzer zugeben. Vor allem den einzigen echten Düsseldorfer im DEG-Team schmerzen die Pleiten in den Prestige-Duellen mit den Nachbarn ganz besonders.
| Mannschaft | Tore | Punkte | |||
| 1 | Eisbären Berlin | 138:108 | 80 | ||
| 2 | Adler Mannheim | 142:120 | 77 | ||
| 3 | Wolfsburg | 144:98 | 76 | ||
| 4 | ERC Ingolstadt | 135:118 | 76 | ||
| 5 | Straubing Tigers | 133:118 | 70 | ||
| 6 | Hamburg Freezers | 112:117 | 65 | ||
| 7 | DEG Metro Stars | 133:140 | 64 | ||
| 8 | EHC München | 102:103 | 61 | ||
| 9 | Kölner Haie | 107:116 | 61 | ||
| 10 | Augsburger Panther | 104:108 | 60 | ||
| 11 | Krefeld Pinguine | 109:125 | 59 | ||
| 12 | Iserlohn Roosters | 117:135 | 59 | ||
| 13 | Nürnberg | 96:131 | 41 | ||
| 14 | Hannover Scorpions | 94:129 | 39 | ||