Düsseldorf - Einen solchen Run auf DEG-Tickets hat es in dieser Saison noch nicht gegeben.
Bis Freitagabend waren für das Knister-Derby gegen die Kölner Haie am Sonntag (14.30 Uhr) bereits 12.700 Karten weg. Es winkt eine Saisonrekordkulisse im ISS Dome beim vierten rheinischen Kräftemessen.
Irre: Ausgerechnet der alte Rivale reißt die DEG raus! Denn durch die riesige Resonanz für diesen Kracher werden die bisher furchtbaren Zuschauerzahlen kräftig aufgebessert. „Wir gehen davon aus, dass wir mit dieser Kulisse über die 6000er-Marke springen“, freut sich Geschäftsführer Elmar Schmellenkamp.
Für die Haie-Anhänger ist es das letzte Saison-Highlight, mit den Playoffs haben die Domstädter nichts mehr zu tun. Obwohl das Match sportlich nicht mehr den allergrößten Wert hat, wird der Dome zum Hexenkessel.
Zum Vergleich: Beim Duell zweier Tabellen-Nachbarn im Heimspiel gegen Augsburg kamen nur 5022 Fans. Die Faszination des Klassikers ist dagegen ungebrochen. Nicht auszudenken, wenn die hirnrissige Gruppeneinteilung künftig mal dazu führt, dass es nur 2 Derbys gibt.
Beiden Klubs gingen die attraktivsten Spiele und hohe Einnahmen durch die Lappen. Schmellenkamp: „Zum Glück ist für nächste Saison ja schon klar, dass wir viermal aufeinander treffen. Aber diese Regelung ist auch aus sportlicher Sicht nicht gerecht.“ Gegen den abgeschlagenen Letzten Duisburg hat die DEG im Gegensatz zu anderen Klubs nur zwei Spiele…
DEG-Zukunft: Walters wichtigste Woche
Manager Walter Köberle hat viel zu tun: Nach den zahllosen Abgängen muss er die neue Truppe für die kommende Saison aufstellen. Die Personalie Ben Gordon steht dabei ganz oben auf der Agenda.
Samba-Party für die DEG-Sieger
„Wir sind stolz auf unser Team, Halleluja“, sang die riesige Düsseldorfer Fan-Kolonie nach der Schluss-Sirene, feierte fröhlich den hauchdünnen 3:2-Sieg ihrer Lieblinge bei den Icetigers.
DEG: Von Krefeld wieder böse verprügelt
„Das tut richtig weh“, muss Kapitän Daniel Kreutzer zugeben. Vor allem den einzigen echten Düsseldorfer im DEG-Team schmerzen die Pleiten in den Prestige-Duellen mit den Nachbarn ganz besonders.
| Mannschaft | Tore | Punkte | |||
| 1 | Eisbären Berlin | 138:108 | 80 | ||
| 2 | Adler Mannheim | 142:120 | 77 | ||
| 3 | Wolfsburg | 144:98 | 76 | ||
| 4 | ERC Ingolstadt | 135:118 | 76 | ||
| 5 | Straubing Tigers | 133:118 | 70 | ||
| 6 | Hamburg Freezers | 112:117 | 65 | ||
| 7 | DEG Metro Stars | 133:140 | 64 | ||
| 8 | EHC München | 102:103 | 61 | ||
| 9 | Kölner Haie | 107:116 | 61 | ||
| 10 | Augsburger Panther | 104:108 | 60 | ||
| 11 | Krefeld Pinguine | 109:125 | 59 | ||
| 12 | Iserlohn Roosters | 117:135 | 59 | ||
| 13 | Nürnberg | 96:131 | 41 | ||
| 14 | Hannover Scorpions | 94:129 | 39 | ||