Der feststehende Abgang von Trainer Harold Kreis nach Mannheim – kann gut sein, dass er nicht der letzte beim Vizemeister ist.
Möglich, dass wir den einen oder anderen unserer Top-Spieler verlieren“, sagt Manager Lance Nethery. „Damit müssen wir leben. Wir müssen den Etat reduzieren, das ziehen wir durch. Alles andere wäre unverantwortlich. Die DEG muss unbedingt erhalten bleiben. Es werden keine Schulden gemacht. Man kann nur ausgeben, was man hat. Von uns kommen reduzierte Angebote – die Spieler haben das Recht, sich woanders umzuschauen.“
Das DEG-Dilemma! Weil so wenig Fans zu den Heimspielen kamen, drohen die besten Profis von der Fahne zu gehen. Neben Craig MacDonald, gilt das auch für Brandon Reid.
EXPRESS erfuhr: Der Fanliebling steht vor dem Abflug! „Wir haben vier Interessenten, drei aus der DEL, einen aus der Schweiz“, so Reids Berater Bjarne Madsen. Dabei handelt es sich um den A-Ligisten Rapperswil-Jona („Lakers“). „Sie wollen Brandon haben. Wir hören uns aber alle Angebote an. Denn bei den Lakers ist nicht klar, ob sie Erstligist bleiben. Falls nicht, wird er definitiv nicht dorthin gehen.“
Und die DEG? Madsen: „Nethery hat ganz ehrlich mit uns gesprochen und gesagt, dass die Ausgaben herunter gefahren werden. Danach haben wir nicht mehr gesprochen.“
Reid hat also wohl keine Offerte der DEG vorliegen. Ist er damit amtlich weg? „Abwarten“, sagt Madsen. „Kann ja gut sein, dass die DEG tolle Play-offs spielt und sich das noch ändert.“ Reid selbst sagt: „Ich fühle mich hier sehr wohl.“
Der Wirbelwind will eigentlich bleiben. Aber eben nicht als Schnäppchen. Ein Sieg heute gegen Iserlohn wäre ein Schritt in die richtige Richtung. Der Spielplan meint es gut mit der DEG: Der Zweite Wolfsburg ist spielfrei, der Dritte Frankfurt muss in Berlin ran. „Wir haben es selbst in der Hand, auf Platz 2 zu klettern“, sagt Kreis. „Wir wollen das Heimrecht! Ich habe mit den Spielern über meinen Wechsel nach Mannheim gesprochen. Wir haben alle ein Ziel: Meister zu werden.“
Samba-Party für die DEG-Sieger
„Wir sind stolz auf unser Team, Halleluja“, sang die riesige Düsseldorfer Fan-Kolonie nach der Schluss-Sirene, feierte fröhlich den hauchdünnen 3:2-Sieg ihrer Lieblinge bei den Icetigers.
DEG: Von Krefeld wieder böse verprügelt
„Das tut richtig weh“, muss Kapitän Daniel Kreutzer zugeben. Vor allem den einzigen echten Düsseldorfer im DEG-Team schmerzen die Pleiten in den Prestige-Duellen mit den Nachbarn ganz besonders.
Pinguine verderben der DEG die Partylaune
Sehenswerte Prügeleien beim Straßenbahn-Derby. Kreutzer: „Piettas Schuld: Er hat uns und die Fans nach seinem Tor provoziert.”
| Mannschaft | Tore | Punkte | |||
| 1 | Eisbären Berlin | 138:108 | 80 | ||
| 2 | Adler Mannheim | 142:120 | 77 | ||
| 3 | Wolfsburg | 144:98 | 76 | ||
| 4 | ERC Ingolstadt | 135:118 | 76 | ||
| 5 | Straubing Tigers | 133:118 | 70 | ||
| 6 | Hamburg Freezers | 112:117 | 65 | ||
| 7 | DEG Metro Stars | 133:140 | 64 | ||
| 8 | EHC München | 102:103 | 61 | ||
| 9 | Kölner Haie | 107:116 | 61 | ||
| 10 | Augsburger Panther | 104:108 | 60 | ||
| 11 | Krefeld Pinguine | 109:125 | 59 | ||
| 12 | Iserlohn Roosters | 117:135 | 59 | ||
| 13 | Nürnberg | 96:131 | 41 | ||
| 14 | Hannover Scorpions | 94:129 | 39 | ||