Empfehlen | Drucken | Kontakt12.03.2010 - 07:33 Uhr

Die Schweiz lockt: Auch Reid vor dem Absprung

Von OTTO KRAUSE
Brandon Reid – der Fanliebling der Düsseldorfer EG verhandelt bereits mit anderen Klubs über einen Wechsel.
Brandon Reid – der Fanliebling der Düsseldorfer EG verhandelt bereits mit anderen Klubs über einen Wechsel.
Foto: Jan Ovelgönne
Düsseldorf –  

Der feststehende Abgang von Trainer Harold Kreis nach Mannheim – kann gut sein, dass er nicht der letzte beim Vizemeister ist.

Möglich, dass wir den einen oder anderen unserer Top-Spieler verlieren“, sagt Manager Lance Nethery. „Damit müssen wir leben. Wir müssen den Etat reduzieren, das ziehen wir durch. Alles andere wäre unverantwortlich. Die DEG muss unbedingt erhalten bleiben. Es werden keine Schulden gemacht. Man kann nur ausgeben, was man hat. Von uns kommen reduzierte Angebote – die Spieler haben das Recht, sich woanders umzuschauen.“

Das DEG-Dilemma! Weil so wenig Fans zu den Heimspielen kamen, drohen die besten Profis von der Fahne zu gehen. Neben Craig MacDonald, gilt das auch für Brandon Reid.

EXPRESS erfuhr: Der Fanliebling steht vor dem Abflug! „Wir haben vier Interessenten, drei aus der DEL, einen aus der Schweiz“, so Reids Berater Bjarne Madsen. Dabei handelt es sich um den A-Ligisten Rapperswil-Jona („Lakers“). „Sie wollen Brandon haben. Wir hören uns aber alle Angebote an. Denn bei den Lakers ist nicht klar, ob sie Erstligist bleiben. Falls nicht, wird er definitiv nicht dorthin gehen.“

Und die DEG? Madsen: „Nethery hat ganz ehrlich mit uns gesprochen und gesagt, dass die Ausgaben herunter gefahren werden. Danach haben wir nicht mehr gesprochen.“

Reid hat also wohl keine Offerte der DEG vorliegen. Ist er damit amtlich weg? „Abwarten“, sagt Madsen. „Kann ja gut sein, dass die DEG tolle Play-offs spielt und sich das noch ändert.“ Reid selbst sagt: „Ich fühle mich hier sehr wohl.“

Der Wirbelwind will eigentlich bleiben. Aber eben nicht als Schnäppchen. Ein Sieg heute gegen Iserlohn wäre ein Schritt in die richtige Richtung. Der Spielplan meint es gut mit der DEG: Der Zweite Wolfsburg ist spielfrei, der Dritte Frankfurt muss in Berlin ran. „Wir haben es selbst in der Hand, auf Platz 2 zu klettern“, sagt Kreis. „Wir wollen das Heimrecht! Ich habe mit den Spielern über meinen Wechsel nach Mannheim gesprochen. Wir haben alle ein Ziel: Meister zu werden.“

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5 Hamburg Freezers 149:149 83
6 Straubing Tigers 161:151 80
7 DEG Metro Stars 162:167 80
8 Augsburger Panther 135:131 79
9 Kölner Haie 135:145 78
10 Iserlohn Roosters 150:150 77
11 EHC München 124:135 71
12 Krefeld Pinguine 126:153 69
13 Nürnberg 122:165 55
14 Hannover Scorpions 119:161 51
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