Köln – Der Kölner Rechtsanwalt Bernd Schäfer III ist tot. Am Donnerstagnachmittag verstarb er nach langer Krankheit im Alter von 72 Jahren.
In der letzten Woche hatte sich sein Zustand zunehmend verschlechtert. Trotzdem kam der Tod für seine Familie und seine Mitarbeiter plötzlich und unerwartet.
Neben seiner Tätigkeit als Rechtsanwalt in seiner Kanzlei am Heumarkt liebte er den Eishockeysport. 1972 gehörte er zu den Gründungsmitgliedern des KEC „Die Haie“ e.V.
Im Jahr 1994 übernahm er als Interimspräsident in fast aussichtsloser Situation den mit damals 7 Millionen DM völlig überschuldeten Klub. Mit einem Sanierungskonzept konnte er zahlreiche Gläubiger überzeugen schließlich auf Forderungen zu verzichten. Über Umwege brachte er schließlich auch den Mäzen Heinz Hermann Göttsch zu den Haien, der bis heute über 30 Millionen Euro in den Klub investierte und somit neben Schäfer III als Retter des KEC gilt. Für seinen großen Einsatz wurde Schäfer III schließlich einstimmig zum Ehrenpräsident des KEC ernannt.
Ebenfalls 1994 gründete er die neue Deutsche Eishockey Liga, in der mit dem Konzept von Schäfer III erstmals auch GmbHs antreten durften. Dies war für viele Gesellschafter der damals zumeist hochverschuldeten Vereine Grundvoraussetzung, um Gelder in den deutschen Eishockeysport zu investieren. Zudem konnte er mit dem Medien-Riesen Kirsch einen Fernsehvertrag in großer Millionenhöhe erzielen.
„Bernd Schäfer III war der Vater der DEL. Er hat das deutsche Eishockey professionalisiert. Ohne ihn würde es die Liga in dieser Form nicht geben“, sagt der aktuelle DEL-Geschäftsführer Gernot Tripcke.
Tomlinson-Erbe: Welcher Trumpf sticht?
Geht Jeff, setzt Manager Köberle auf einen deutschen Coach. Krinner, Brittig, Rumrich, Drasaitl sind im „Angebot“.
DEG-Zukunft: Walters wichtigste Woche
Manager Walter Köberle hat viel zu tun: Nach den zahllosen Abgängen muss er die neue Truppe für die kommende Saison aufstellen. Die Personalie Ben Gordon steht dabei ganz oben auf der Agenda.
Samba-Party für die DEG-Sieger
„Wir sind stolz auf unser Team, Halleluja“, sang die riesige Düsseldorfer Fan-Kolonie nach der Schluss-Sirene, feierte fröhlich den hauchdünnen 3:2-Sieg ihrer Lieblinge bei den Icetigers.
| Mannschaft | Tore | Punkte | |||
| 1 | Eisbären Berlin | 138:108 | 80 | ||
| 2 | Adler Mannheim | 142:120 | 77 | ||
| 3 | Wolfsburg | 144:98 | 76 | ||
| 4 | ERC Ingolstadt | 135:118 | 76 | ||
| 5 | Straubing Tigers | 133:118 | 70 | ||
| 6 | Hamburg Freezers | 112:117 | 65 | ||
| 7 | DEG Metro Stars | 133:140 | 64 | ||
| 8 | EHC München | 102:103 | 61 | ||
| 9 | Kölner Haie | 107:116 | 61 | ||
| 10 | Augsburger Panther | 104:108 | 60 | ||
| 11 | Krefeld Pinguine | 109:125 | 59 | ||
| 12 | Iserlohn Roosters | 117:135 | 59 | ||
| 13 | Nürnberg | 96:131 | 41 | ||
| 14 | Hannover Scorpions | 94:129 | 39 | ||