Köln - Gebürtig ist er Schwarzwälder. Seit acht Jahren lebt Haie-Verteidiger Andreas Renz jedoch in Köln. Dabei verbindet ihn nicht nur das Eishockey mit der Stadt.
EXPRESS sprach mit „Eisen-Renz“, der am Samstag beim 2:3 im Pokal gegen Bremerhaven nur eine Woche nach seiner Herz-Op wieder auf dem Eis stand. Renz über…
… sein spektakulärstes Spiel: „Das waren sicherlich der 10:0-Sieg gegen Ingolstadt mit der Massen-Schlägerei und natürlich das zweitlängste Spiel der Welt in der Arena gegen Mannheim. Da bin ich wirklich stolz, dabei gewesen zu sein.“
… sein schlimmstes Spiel: „Die Niederlage im fünften Finale 2003 zu Hause gegen Krefeld. Alle hatten fest an den Titel geglaubt. Verdammt bitter.“
… seinen schönsten Moment: „Das war die Meisterschaft 2002 und alle damit verbundenen Feierlichkeiten. Es war für mich ein Kindheitstraum, für die Haie zu spielen. Als wir früher auf der Straße gespielt haben, war ich immer Köln.“
… den bittersten Moment: „Es nimmt mich immer sehr mit, wenn Teamkollegen, mit denen ich sehr verbunden war, die Haie verlassen, zum Beispiel Alex Hicks, Tino Boos oder Sebastian Furchner. Da ging immer eine schöne Zeit zu Ende.“
… seine Leidenschaft zu Köln: „Ich bin ein Naturliebhaber, gehe oft im Grüngürtel oder am Decksteiner Weiher spazieren. Die ganze Stadt liegt mir sehr am Herzen. Es macht mich stolz, ein Teil von Köln zu sein. Auch wenn ich hier nicht geboren bin, es ist mehr als meine zweite Heimat, also ich bin fast ne kölsche Jung.“
… das Kölsch: „Ein frisch gezapftes Kölsch nach einem Sieg oder einfach mal in der Freizeit ist schon etwas spezielles.“
… seine Zukunft: „Ich bin ein bodenständiger Mensch. Auf jeden Fall möchte ich mit den Haien nochmals den Titel holen. Hier in ein paar Jahren meine Karriere zu beenden würde mir am Herzen liegen.“
DEG-Zukunft: Walters wichtigste Woche
Manager Walter Köberle hat viel zu tun: Nach den zahllosen Abgängen muss er die neue Truppe für die kommende Saison aufstellen. Die Personalie Ben Gordon steht dabei ganz oben auf der Agenda.
Samba-Party für die DEG-Sieger
„Wir sind stolz auf unser Team, Halleluja“, sang die riesige Düsseldorfer Fan-Kolonie nach der Schluss-Sirene, feierte fröhlich den hauchdünnen 3:2-Sieg ihrer Lieblinge bei den Icetigers.
DEG: Von Krefeld wieder böse verprügelt
„Das tut richtig weh“, muss Kapitän Daniel Kreutzer zugeben. Vor allem den einzigen echten Düsseldorfer im DEG-Team schmerzen die Pleiten in den Prestige-Duellen mit den Nachbarn ganz besonders.
| Mannschaft | Tore | Punkte | |||
| 1 | Eisbären Berlin | 138:108 | 80 | ||
| 2 | Adler Mannheim | 142:120 | 77 | ||
| 3 | Wolfsburg | 144:98 | 76 | ||
| 4 | ERC Ingolstadt | 135:118 | 76 | ||
| 5 | Straubing Tigers | 133:118 | 70 | ||
| 6 | Hamburg Freezers | 112:117 | 65 | ||
| 7 | DEG Metro Stars | 133:140 | 64 | ||
| 8 | EHC München | 102:103 | 61 | ||
| 9 | Kölner Haie | 107:116 | 61 | ||
| 10 | Augsburger Panther | 104:108 | 60 | ||
| 11 | Krefeld Pinguine | 109:125 | 59 | ||
| 12 | Iserlohn Roosters | 117:135 | 59 | ||
| 13 | Nürnberg | 96:131 | 41 | ||
| 14 | Hannover Scorpions | 94:129 | 39 | ||