Köln – Anfang Januar sagten sie bei den Kölner Haien: „Wir gehen mit Trainer Rupert Meister in die neue Saison.“
Drei Wochen später wurde daraus: „Wir gehen zu 90 Prozent mit einem deutschen Trainer in die Saison.“ Und jetzt ist klar: Die Haie suchen einen neuen Trainer.
Doch das große Problem ist: Geschäftsführer Thomas Eichin und Sportdirektor Rodion Pauels wissen noch nicht, in welche Richtung es gehen soll. Alles hängt von der finanziellen Situation ab. Eichin: „Wir arbeiten mit Hochdruck daran, dass wir die Krise überstehen, und ich bin sicher, dass wir das auch schaffen. Im März wissen wir mehr.“
Dann wird der Etat für die neue Saison stehen. Und dann wird klar sein, was für ein Trainer her muss.
Nachdem die Kölner aus der Not (mit Verbindlichkeiten von 1,5 Millionen Euro konnte kein Nummer-eins-Trainer verpflichtet werden) ihren Torwarttrainer Rupert Meister zum Boss machten, soll nun wieder ein richtig starker Mann hinter der Bande platziert werden.Wer könnte das sein? EXPRESS nennt ein paar ganz heiße Kandidaten:
• Andreas Brockmann (41, Bad Tölz, als Stürmer fünfmal deutscher Meister mit Düsseldorf). Er sammelte Erfahrung als Trainer bei den Berlin Capitals, in Landshut und arbeitet derzeit in Nürnberg. Doch der Klub steht vor dem finanziellen Aus. Brockmann wäre eine junge, günstige Alternative für die Haie.
• Greg Poss (43, USA, Ex-Nationaltrainer und Double-Sieger mit Mannheim 2007). Derzeit ist Poss ohne Job, er kann sehr gut mit Nachwuchsspielern arbeiten und spricht perfekt Deutsch. Haken: Poss gehört zu den etwas teureren Trainern.
• Christian Brittig (42, 35 Länderspiele, ehemaliger Co-Trainer der DEG). Derzeit arbeitet Brittig mit Erfolg bei Zweitligist SC Bietigheim-Bissingen.
Haie angeln sich Slowenen-Star
Die Kaderplanung für die neue Saison ist bei den Haien bereits in vollem Gange: Die jüngste Verpflichtung der Kölner heißt Rok Ticar und ist Nationalspieler in Slowenien.
DEG ist gerettet und beantragt DEL-Lizenz
„Das ist ein toller Tag. Vor fast fünf Monaten hatten wir damit nicht gerechnet. Es war ein hartes Stück Arbeit“, sagte DEG-Geschäftsführer Elmar Schmellenkamp.
Red Bull verleiht der Eishockey-Liga Flügel
Der EHC München war mausetot. München schien als Standort für eine Eishockey-Mannschaft nicht zu taugen. Die Lizenz sollte an einen anderen Standort vergeben werden. Doch jetzt wird alles gut, denn ein neuer Hauptsponsor ist gefunden.
| Mannschaft | Tore | Punkte | |||
| 1 | Eisbären Berlin | 171:140 | 95 | ||
| 2 | ERC Ingolstadt | 168:150 | 93 | ||
| 3 | Wolfsburg | 174:122 | 91 | ||
| 4 | Adler Mannheim | 171:148 | 90 | ||
| 5 | Hamburg Freezers | 149:149 | 83 | ||
| 6 | Straubing Tigers | 161:151 | 80 | ||
| 7 | DEG Metro Stars | 162:167 | 80 | ||
| 8 | Augsburger Panther | 135:131 | 79 | ||
| 9 | Kölner Haie | 135:145 | 78 | ||
| 10 | Iserlohn Roosters | 150:150 | 77 | ||
| 11 | EHC München | 124:135 | 71 | ||
| 12 | Krefeld Pinguine | 126:153 | 69 | ||
| 13 | Nürnberg | 122:165 | 55 | ||
| 14 | Hannover Scorpions | 119:161 | 51 | ||