Empfehlen | Drucken | Kontakt22.02.2009 - 00:00 Uhr

7 Kracher!: DEG lässt den Dome brodeln

Von OTTO KRAUSE
Korbinian Holzer trifft zum 3:1.
Korbinian Holzer trifft zum 3:1.
Foto: Ovelgönne

Düsseldorf - „Unglaublich, Wahnsinn! Schöner geht es einfach nicht”, meinte DEG-Kapitän Daniel Kreutzer zur Karnevals-Party-Explosion nach der Schluss-Sirene.

Erst lief La Ola durch den Dome, dann war eine Ehrenrunde fällig, anschließend krabbelte die Spielerraupe übers Eis und am Ende gab es nach dem 7:3-Triumph über die Krefeld Pinguine auch noch eine Premiere: Erstmals zelebrierten Team und Fans die berüchtigte Humba (die Reimer-Brüder mit äußerst „kleidsamen“ Perücken).

Jetzt ist für die DEG das Heimrecht im Viertelfinale fast gesichert! „Seit der Pause gehen wir zu locker zur Sache, jetzt müssen wir noch viel leisten, wenn wir mindestens Sechster werden wollen”, stöhnte Krefelds Coach Igor Pavlov. Sein Gegenüber Harold Kreis lobte die Pinguine: „Es war viel schwerer, als es aussah. Krefeld hatte 41 Chancen, wir nur 35.“

Die muss man aber eben auch nutzen. Und das machte die DEG einfach besser. Nach nur 34 Sekunden hämmerte Rob Collins den Puck in den Winkel, beendete seine 936- Minuten-Flaute und brachte den Dome zum ersten mals zum Brodeln. Was dann passierte gehörte in die Abteilung „jeder Schuss ein Treffer“.

Adam Courchaine, Korbinian Holzer (musste Caldwell und Bazany dafür eine Flasche Wein ausgeben) und Brandon Reid schossen nach nur 13 Minuten eine 4:0-Führung heraus.

Und der Abeitstag des bemitleidenswerten KEV-Keepers Scott Langkow war beendet, Youngster Danijel Kovacic stellte sich rein - und blieb auch nur 195 Sekunden ohne Gegentreffer. Da hatte Patrick Reimer den nächsten Blitzangriff eiskalt abgeschlossen. Die jecke Partystimmung auf dem Siedepunkt: 5:0 hieß es in der ersten Pause!

Dann gab es auch für die 600 entsetzten KEV-Anhänger an der Theodorstraße Kamelle: Boris Blank netzte eine Überzahl zum 1:5. Nachdem Ex-Kinderprinz Kreutzer zwischenzeitlich den alten Abstand wieder herstellte und Pinguin Benedikt Schopper zum 2:6 traf, bewiesen die schwarz-gelben Fans Galgenhumor und sangen: „Nur noch acht!“

Nach Verweys Tor und Courchaines zweitem Treffer konnten die Dome-Feierlichkeiten dann beginnen...

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6 Straubing Tigers 161:151 80
7 DEG Metro Stars 162:167 80
8 Augsburger Panther 135:131 79
9 Kölner Haie 135:145 78
10 Iserlohn Roosters 150:150 77
11 EHC München 124:135 71
12 Krefeld Pinguine 126:153 69
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14 Hannover Scorpions 119:161 51
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