Köln - Alles war bereitet für die Fortsetzung der großen Haie-Aufholjagd.
EXPRESS verteilte vor dem Duell gegen Straubing 3000 Ratschen an die Fans. Und die machten mächtig Lärm. Ritsche-Ratsche, doch zu feiern gab’s nix, sondern eine böse Klatsche.
Nach zuletzt drei Kölner Heimsiegen in Serie siegten die Straubinger 4:3 nach Penaltyschießen. Ritsche-Ratsche, die Haie in der Patsche! Sie bleiben im Tabellenkeller.
Dabei hatte der KEC wie gehabt begonnen: Christoph Ullmann traf zum 1:0 (8.), wer sonst? Der Kölner ist mit neun Toren der Haie-Knipser, und diesmal war’s besonders schön. Er marschierte an drei Straubingern vorbei und ließ einen strammen Abschluss folgen. Ritsche-Ratsche zum Ersten!
Der KEC dominierte weiter. Logische Folge: Moritz Müller erhöhte auf 2:0. Ritsche-Ratsche, das roch nach Klatsche - für Straubing! Aber die Haie versauten sich die Halloween-Party selber mit Grusel-Hockey. Unnötige Puckverluste, zittrige Hände in der Defensive.
Brian Maloney und Josef Lehner innerhalb von fünf Minuten zum Ausgleich. Ritsche–Ratsche, böse Klatsche! Tainer Clayton Beddoes: „Da haben wir leider den Faden verloren.“ Doch die Haie bissen nochmal. Kurz vor der zweiten Pause erzielte Stephane Julien aus unmöglichem Winkel das 3:2.
Im Schluss-Abschnitt blieb’s kribbelig. Und nach dem Ausgleich von Florian Schnitzer (51.) ging’s in Verlängerung und Penaltyschießen - auch weil Schiri Steffen Klau ein klares Kölner Tor klaute! Nach einem Gewühl vor der Kiste traf Christoph Melischko, doch Klau hatte vorher abgepfiffen - warum blieb sein Geheimnis.Im Penaltyschießen trafen alle drei Straubinger, während Hai Gogulla vergeigte.
Haie angeln sich Slowenen-Star
Die Kaderplanung für die neue Saison ist bei den Haien bereits in vollem Gange: Die jüngste Verpflichtung der Kölner heißt Rok Ticar und ist Nationalspieler in Slowenien.
DEG ist gerettet und beantragt DEL-Lizenz
„Das ist ein toller Tag. Vor fast fünf Monaten hatten wir damit nicht gerechnet. Es war ein hartes Stück Arbeit“, sagte DEG-Geschäftsführer Elmar Schmellenkamp.
Red Bull verleiht der Eishockey-Liga Flügel
Der EHC München war mausetot. München schien als Standort für eine Eishockey-Mannschaft nicht zu taugen. Die Lizenz sollte an einen anderen Standort vergeben werden. Doch jetzt wird alles gut, denn ein neuer Hauptsponsor ist gefunden.
| Mannschaft | Tore | Punkte | |||
| 1 | Eisbären Berlin | 171:140 | 95 | ||
| 2 | ERC Ingolstadt | 168:150 | 93 | ||
| 3 | Wolfsburg | 174:122 | 91 | ||
| 4 | Adler Mannheim | 171:148 | 90 | ||
| 5 | Hamburg Freezers | 149:149 | 83 | ||
| 6 | Straubing Tigers | 161:151 | 80 | ||
| 7 | DEG Metro Stars | 162:167 | 80 | ||
| 8 | Augsburger Panther | 135:131 | 79 | ||
| 9 | Kölner Haie | 135:145 | 78 | ||
| 10 | Iserlohn Roosters | 150:150 | 77 | ||
| 11 | EHC München | 124:135 | 71 | ||
| 12 | Krefeld Pinguine | 126:153 | 69 | ||
| 13 | Nürnberg | 122:165 | 55 | ||
| 14 | Hannover Scorpions | 119:161 | 51 | ||