Empfehlen | Drucken | Kontakt14.09.2008 - 00:00 Uhr

1:5 gegen Kassel: Nächste Klatsche! Aber Mason darf bleiben

Von ARNO SCHMITZ
Trainer Doug Mason steht nach der fünften Pleite in Folge vor dem Aus.
Trainer Doug Mason steht nach der fünften Pleite in Folge vor dem Aus.
Foto: Bopp

Köln - Historische Pleite für die Haie: 1:5 gegen Aufsteiger Kassel! Der „Minusrekord“ von 1973 ist eingestellt - auch damals gab es zum Start fünf Niederlagen in Folge. Seit dem nie mehr. „Historisch“ auch die Pressekonferenz nach dem Spiel.

Geschäftsführer Thomas Eichin ergriff das Mikro, sah sich zu einem überraschenden Schnellschuss genötigt.„Um allen Spekulationen und Fragen vorzubeugen - Doug Mason wird Trainer der Kölner Haie bleiben“, eröffnete Eichin und erklärte die Gründe: „Erstens: die Saison ist erst zehn Tage alt, und wir werfen hier nicht alles über den Haufen, wovon wir noch am 4. September restlos überzeugt waren. Zweitens sehen wir eine größere Chance, mit Doug Mason aus der Krise zu kommen als ohne hin.“

Dem ließ Eichin eine unmissverständliche Ansage an jeden einzelnen Spieler folgen: „Wir werden jetzt genau beobachten, wer den Arsch in der Hose hat, den Karren wieder raus zu ziehen. Ich wünsche dem Trainer jetzt viel Kraft für das nächste Spiel. Danke.“

Erst am Freitag hatte Eichin den Trainer zum Rapport bestellt und EXPRESS gegenüber erklärt, dass sogar das „Ziehen der Reißleine“ möglich gewesen wäre. Doch Mason überzeugte Eichin - der knöpft sich nun die Spieler vor. Dass einige gegen den Trainer spielen, schließt er aus: „Ich war Profifußballer, weiß wie das aussieht - hier spielt keiner gegen den Trainer. Doch die Spieler müssen jetzt endlich Charakter zeigen.

Einige verstecken sich, schaffen sich Alibis. Ivan Ciernik, Robert Müller - das kann ich alles nicht mehr hören. Einige brauchen mehr Druck - Fußballer werden für solche Leistungen öffentlich zerrissen…“Deutliche, aber auch gefährliche Worte von Eichin - denn wenn sie nicht fruchten, hat er ein Problem: Die ganze Mannschaft kann er nicht entlassen.

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6 Straubing Tigers 161:151 80
7 DEG Metro Stars 162:167 80
8 Augsburger Panther 135:131 79
9 Kölner Haie 135:145 78
10 Iserlohn Roosters 150:150 77
11 EHC München 124:135 71
12 Krefeld Pinguine 126:153 69
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