Düsseldorf - Zweites Spiel, zweite Pleite. Die Haie vergeigen das Derby bei der DEG mit 0:2. Schon am Dienstag (19.30 Uhr/LANXESS Arena) haben sie im Heim-Derby die Chance zur Revanche - und die muss gelingen, sonst ist der totale Fehlstart perfekt.
Wir hatten in beiden Spielen die Chance zu siegen, deshalb denke ich gar nicht an eine weitere Niederlage“, beruhigt Manager Rodion Pauels: „Das wäre zwar ein saftiger Fehlstart, aber der Zustand der Mannschaft macht mir überhaupt keine Angst.“
Gerade mal 77 Sekunden steht Goalie Frank Doyle bei seinem DEL-Debüt auf dem Eis, da rappelt es auch schon in der Haie-Kiste. Doch den Kanadier trifft keine Schuld - weil Ullmann und Piros schnelle Strafen kassieren, spielt die DEG früh in doppelter Überzahl: Rob Collins nutzt die Chance mit einem satten Geschoss von der blauen Linie.
Doyle steckt den frühen Schock gut weg, zeigt anschließend ein paar schöne Paraden, und die Haie kommen allmählich besser ins Spiel. Doch den Rückstand nehmen sie mit in die erste Pause, weil auch DEG-Keepere Jamie Storr gewohnt stark drauf ist.
Auch das zweite Drittel steht im Zeichen der Torhüter - und keiner der beiden gibt sich eine Blöße. Bärenstark, was beide zeigen. Storr verhindert gegen wütend anstürmende Kölner den Ausgleich, Doyle hält die Haie bei gefährlichen DEG-Kontern mit Klasse-Paraden im Spiel.
Das gleiche Bild im Schlussdrittel: Vorne will einfach keiner rein. In der Schlussminute zieht Haie-Coach Doug Mason seine letzte Option: Torwart Doyle vom Eis, volles Risiko mit sechs Feldspielern. Es geht nach hinten los - Reimer trifft ins leere Kölner Tor, die Derby-Pleite ist perfekt.
„Im ersten Drittel haben wir nicht intensiv genug gespielt“, hadert Mason: „Aber die letzten 30 Minuten waren gut, die müssen wir ins Spiel am Dienstag mitnehmen.“
Haie angeln sich Slowenen-Star
Die Kaderplanung für die neue Saison ist bei den Haien bereits in vollem Gange: Die jüngste Verpflichtung der Kölner heißt Rok Ticar und ist Nationalspieler in Slowenien.
DEG ist gerettet und beantragt DEL-Lizenz
„Das ist ein toller Tag. Vor fast fünf Monaten hatten wir damit nicht gerechnet. Es war ein hartes Stück Arbeit“, sagte DEG-Geschäftsführer Elmar Schmellenkamp.
Red Bull verleiht der Eishockey-Liga Flügel
Der EHC München war mausetot. München schien als Standort für eine Eishockey-Mannschaft nicht zu taugen. Die Lizenz sollte an einen anderen Standort vergeben werden. Doch jetzt wird alles gut, denn ein neuer Hauptsponsor ist gefunden.
| Mannschaft | Tore | Punkte | |||
| 1 | Eisbären Berlin | 171:140 | 95 | ||
| 2 | ERC Ingolstadt | 168:150 | 93 | ||
| 3 | Wolfsburg | 174:122 | 91 | ||
| 4 | Adler Mannheim | 171:148 | 90 | ||
| 5 | Hamburg Freezers | 149:149 | 83 | ||
| 6 | Straubing Tigers | 161:151 | 80 | ||
| 7 | DEG Metro Stars | 162:167 | 80 | ||
| 8 | Augsburger Panther | 135:131 | 79 | ||
| 9 | Kölner Haie | 135:145 | 78 | ||
| 10 | Iserlohn Roosters | 150:150 | 77 | ||
| 11 | EHC München | 124:135 | 71 | ||
| 12 | Krefeld Pinguine | 126:153 | 69 | ||
| 13 | Nürnberg | 122:165 | 55 | ||
| 14 | Hannover Scorpions | 119:161 | 51 | ||