Empfehlen | Drucken | Kontakt08.02.2010 - 19:54 Uhr

Ernüchterung bei den Haien: Nur noch über Umweg in die Playoffs...

Von STEFAN SCHAFFNER
Lars Weibel
Lars Weibel
Foto: Eduard Bopp
Köln –  

Vor der Saison wurde seitens der Kölner Haie die „direkte Playoff-Qualifikation“ als Ziel ausgegeben. Nach der Pleite in Hannover, der achten in neun Auswärtsspielen, herrscht bereits zehn Spieltage vor Schluss der Hauptrunde große Ernüchterung: „Wir brauchen derzeit nicht auf Platz 6 zu schielen“, sagt Geschäftsführer Thomas Eichin. Über den Umweg Pre-Playoffs, wo von vier Teams (Platz 7 – 10) nachträglich noch zwei das Ticket für die Playoff-Viertelfinals ziehen können, soll ein weiterer GAU verhindert werden. Allerdings sind es bis zu Platz 11 auch nur noch vier Punkte Vorsprung.

Eichin warnt: „Wir müssen auswärts einfach effektiver werden. Jeder Spieler hat die Chance, sich zu beweisen.“ Nur wer jetzt Leistung zeigt, soll einen neuen Vertrag bekommen.

Allerdings sind auch die Pre-Playoffs ein heißes Pflaster, Gegner wie Mannheim, Frankfurt oder Ingolstadt drohen. Beiem Modus best-of-three könnte auch hier ganz schnell Schluss sein. Der Haie-Kollaps?

Eichin mag daran nicht denken: „Diese Klubs können wir alle schlagen und es gäbe zusätzliche Einnahmen.“ Im Falle des Weiterkommens ginge es im Viertelfinale dann wohl gegen Berlin oder Düsseldorf. „Berlin muss nicht sein, aber vor der DEG bräuchten wir uns nicht zu verstecken!“

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4 ERC Ingolstadt 135:118 76
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6 Hamburg Freezers 112:117 65
7 DEG Metro Stars 133:140 64
8 EHC München 102:103 61
9 Kölner Haie 107:116 61
10 Augsburger Panther 104:108 60
11 Krefeld Pinguine 109:125 59
12 Iserlohn Roosters 117:135 59
13 Nürnberg 96:131 41
14 Hannover Scorpions 94:129 39
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