Bei Überzahlspiel - Ciernik saß auf der Strafbank - erzielte der Mannheimer Colin Forbes Dienstag das einzige Tor des Abends. „Ein Sonntagsschuss“, ärgerte sich Haie-Stürmer Christoph Ullmann. Und betonte: „Jetzt haben wir am Freitag ein Endspiel!“
Einig waren sich alle Beteiligten, dass es in Mannheim bereits eine Party mit Playoff-Charakter war. „Unter Trainer Bill Stewart spielen wir defensiv kompakter“, sagte Ullmann, der im dritten Drittel mit einer Riesenchance am gestern gut aufgelegten Mannheimer Torwart Fred Brathwaite gescheitert war.
Der Adler-Keeper war für Kölns Trainer Stewart auch der Hauptgrund für die Niederlage in der SAP-Arena: „Brathwaite hat das Spiel für Mannheim gewonnen. Wir haben jetzt am Freitagabend gegen Iserlohn Roosters ein großes Spiel.“
Für Ullmann, der vorzeitige Wechselgerüchte nach Mannheim erneut zurückwies, ist im Haie-Spiel eine Aufwärtstrend erkennbar, so dass man Iserlohn am Freitag schlagen kann und muss. „Wir wollen nicht an unserem spielfreien Sonntag zu Hause vor dem Live-Ticker um die Playoff-Teilname zittern“, meinte der Haie-Angreifer.
Wenn dann erst einmal die Teilnahme an den sogenannten Pre-Playoffs geschafft ist, hält Ullmann seine Haie für mehr gut. „Wir wollen dann für eine Überraschung sorgen. Wir wissen, dass wir das können, schließlich standen wir zu Saisonbeginn schon mal auf Platz eins der Tabelle. Und in den Playoffs geht es wieder bei null los!“
Nur fünf Haie gar nicht jeck
Während die meisten Haie-Spieler am Donnerstag bei der KEC-Karnevals-Sitzung in der Hofburg Pullman feiern dürfen, befinden sich fünf Stars beim Länderspiel in Weißrussland.
Tomlinson-Erbe: Welcher Trumpf sticht?
Geht Jeff, setzt Manager Köberle auf einen deutschen Coach. Krinner, Brittig, Rumrich, Drasaitl sind im „Angebot“.
DEG-Zukunft: Walters wichtigste Woche
Manager Walter Köberle hat viel zu tun: Nach den zahllosen Abgängen muss er die neue Truppe für die kommende Saison aufstellen. Die Personalie Ben Gordon steht dabei ganz oben auf der Agenda.
| Mannschaft | Tore | Punkte | |||
| 1 | Eisbären Berlin | 138:108 | 80 | ||
| 2 | Adler Mannheim | 142:120 | 77 | ||
| 3 | Wolfsburg | 144:98 | 76 | ||
| 4 | ERC Ingolstadt | 135:118 | 76 | ||
| 5 | Straubing Tigers | 133:118 | 70 | ||
| 6 | Hamburg Freezers | 112:117 | 65 | ||
| 7 | DEG Metro Stars | 133:140 | 64 | ||
| 8 | EHC München | 102:103 | 61 | ||
| 9 | Kölner Haie | 107:116 | 61 | ||
| 10 | Augsburger Panther | 104:108 | 60 | ||
| 11 | Krefeld Pinguine | 109:125 | 59 | ||
| 12 | Iserlohn Roosters | 117:135 | 59 | ||
| 13 | Nürnberg | 96:131 | 41 | ||
| 14 | Hannover Scorpions | 94:129 | 39 | ||