Wer schon immer neben Heidi Klum liegen wollte, im Bestattungsgarten auf Melaten ist dies möglich. Denn dort im sogenannten Rosengarten wächst auch die pinkfarbene Rose, die nach Heidi Klum benannte wurde.
Die Rose haben wir bewusst gepflanzt, um damit einen Bezug zu den Lebenden herzustellen, denn der Friedhof soll ja auch ein Ort für die Lebenden sein“, erklärt Lutz Pakendorf von der Genossenschaft Kölner Friedhofsgärtner. „Außerdem wollten wir damit auch einen Bezug zu Köln herstellen, weil Heidi Klum die Rose immerhin vor sechs Jahren in Dinger’s Gartencenter in Köln auf ihren Namen getauft hatte.
Ansonsten haben Rosen ja auch eher sehr abstrakte Namen.“ Die Heidi-Klum-Rose gilt als besonders robust, kann Temperaturen bis zu minus 23 Grad aushalten und blüht von Juni bis November. Sie ist eine Beetrose, die buschig wächst und bis zu einem halben Meter hoch wird. Besonders an der Rose ist ihr intensiver Duft und eine dichte Blüte mit vielen Blättern.
Vor zwei Jahren haben die Gärtner auf Melaten ein Areal übernommen und haben dort die Bestattungsgärten ins Leben gerufen. Bänke und ein Teich mit Seerosen laden zum Verweilen ein. Die Abschnitte in den Gärten haben so wohlklingende Namen wie die Pfade der Erinnerung, Spuren des Lebens, der Auengarten oder auch Garten der Lichter.
Der Erfolg der Bestattungsgärten ist so groß, dass Kölns Friedhofsgärtner nun auch auf dem Friedhof in Mülheim und auf dem Südfriedhof in Zollstock ähnliche Flächen für Urnengräber und herkömmliche Bestattungen anlegen werden. „In den dortigen Rosengärten werden wir weitere Rosen pflanzen vom gleichen Züchter aus Norddeutschland, der auch die Heidi-Klum-Rose kreiert hat“, verrät Lutz Pakendorf.
Wir sehen das Tor zu Ehrenfeld
Im Februar wurde Richtfest gefeiert, nun geht der Bau der Moschee in Ehrenfeld in die letzte Runde. Der EXPRESS hat sich umgesehen und zeigt aktuelle Fotos.
Die Suche nach einem Kompromiss
Nach Stuttgart 21 folgt Ehrenfeld 21. Doch am Leuchtturm wird sich wohl kaum ein Aktivist festketten. Durch die aktive Arbeit der Bürgerinitiative Helios gibt es ein Beteiligungsverfahren.
„Alle Bürger sollen sich beteiligen!“
Josef Wirges (SPD), Bezirksbürgermeister von Ehrenfeld, wünscht sich, dass möglichst viele Menschen bei der Bürgerbeteiligung zum Helios-Gelände mitmachen. Ergebnisse gibt es in einem Jahr.