Kölschrocker Peter Brings (45) hat sich in Neuehrenfeld eine grüne Oase geschaffen. Mit seiner Familie wohnt der Musiker in einem schicken Häuschen. „Ich bin an der Venloer Straße geboren, Ehrenfeld ist mein Zuhause“, sagt Peter.
Auf der Liege liest er gerne den EXPRESS, in einer Hecke wachsen rote Rosen. Und auf der Terrasse steht ein lebensgroßer Buddha. „Sieht ein bisschen aus wie Zeltinger“, scherzt Peter, der auch gern mal die Ruhe genießt. Trubel hat er genug, im Karneval etwa zieht er mit seiner Band an die 200 Auftritte durch (Sessionshit 2010: „Halleluja“).
„Das ist ein so lebendiges Viertel hier“, schwärmt Brings, „Ehrenfeld ist einfach hip geworden, viele Studenten ziehen hier hin.“ Auch auf die Großmoschee freut er sich: „Das wird ein ganz tolles Kulturzentrum, da stehe ich voll dahinter“, sagt Peter, „das Projekt haben wir als Band auch von Anfang an unterstützt.“
Klar, dass er als kölscher Promi auch oft angesprochen wird. „Ich sehe gar keinen Hype um meine Person, ich bin Musiker“, so Brings, „ich gehe auch jede Woche zum Metzger oder Brötchen holen wie jeder andere auch.“ Peter Brings, der Musiker aus dem Volk und für das Volk!
Wir sehen das Tor zu Ehrenfeld
Im Februar wurde Richtfest gefeiert, nun geht der Bau der Moschee in Ehrenfeld in die letzte Runde. Der EXPRESS hat sich umgesehen und zeigt aktuelle Fotos.
Die Suche nach einem Kompromiss
Nach Stuttgart 21 folgt Ehrenfeld 21. Doch am Leuchtturm wird sich wohl kaum ein Aktivist festketten. Durch die aktive Arbeit der Bürgerinitiative Helios gibt es ein Beteiligungsverfahren.
„Alle Bürger sollen sich beteiligen!“
Josef Wirges (SPD), Bezirksbürgermeister von Ehrenfeld, wünscht sich, dass möglichst viele Menschen bei der Bürgerbeteiligung zum Helios-Gelände mitmachen. Ergebnisse gibt es in einem Jahr.